Verdoppelung der Besucherzahlen erwartet

Von neuen Angeboten und der Anbindung an den "Saar-Hunsrück-Steig" verspricht sich der Förderverein "Züscher Hammer" neue Besucherströme zu dem historischen Schmiedebetrieb aus dem 17. Jahrhundert.

Züsch/Neuhütten. "Im Oktober haben wir unseren 1000. Besucher begrüßt", freut sich der Vorsitzende des Fördervereins "Züscher Hammer", Hermann Meter. Gruppen kommen mittlerweile aus ganz Mitteleuropa, denn die wasserkraftbetriebene Schmiede entwickelt sich zu einer Attraktion ersten Ranges. Mit neuen Angeboten will der Vorstand jetzt weitere Besucherströme zu dem Industrie-Kleinod aus dem 17. Jahrhundert lenken. In der vergangenen Vorstandssitzung wurden wichtige Beschlüsse gefasst. "Über die Traumschleife werden wir hier an den Saar- Hunsrück-Steig angebunden", freut sich Meter. Damit soll der "Züscher Hammer" für viele Wanderer kein "Zufallsfund" mehr bleiben. Ein ganz wesentlicher Mangel, die schlechte Beschilderung, wird jetzt behoben. 15 neue Schilder sind in Arbeit, die "Irrläufer" verhindern sollen. Vor allem Besucher mit Autos endeten zum Leidwesen der Anlieger bislang nicht selten in einer Sackgasse.

Eine neue Attraktion wird ein Schaumeiler. Die Technik der Holzkohlegewinnung, die für den Schmiedebetrieb von zentraler Bedeutung war, wird in einem aufgeschnittenen Meiler deutlich. Planwagenfahrten vom Staudamm in Nonnweiler aus bis zum Hammer sind geplant. Wer den Hammer mit seiner Geräuschkulisse und dem Geruch des Feuers erlebt hat, wird dieses Erlebnis so schnell nicht vergessen. Mit dem Prägen von Erinnerungsmedaillen soll der Eindruck noch länger anhalten. Ein Film über den Hammer wird weiter angeboten. Die Saison beginnt im März. Zu Führungen kann man sich bei der Tourist-Info Hermeskeil, Telefon 06504/95350, anmelden. Wer Mitglied im Förderverein werden will, meldet sich bei Hermann Meter, Telefon 06503/7721

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