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Verein mit ausgezeichneten Musikern

Verein mit ausgezeichneten Musikern

Das Finale eines Jahres mit 27 Auftritten haben die Mitglieder der Mosellandkapelle Wincheringen in Form eines Familienabends bestritten. Dabei erhielten einige der wichtigsten Stützen des insgesamt 40-köpfigen Orchesters Auszeichungen vom Kreismusikverband Trier-Saarburg.

Wincheringen. Von 15 Kameraden, die vor 50 Jahren mit ihm in den Verein eingetreten waren, ist nur noch Alfred Michels mit seiner Posaune in der Mosellandkapelle Wincheringen. Für diese Lebensleistung ist der heute 63-Jährige vom Landesverband der Musikvereine mit dem Goldenen Ehrenzeichen mit Landesehrenbrief ausgezeichnet worden.
Neben Michels wurden auch zwei Nachwuchsmusikerinnen geehrt. Caroline Trouet spielt seit seit fünf Jahren im Orchester. Marieke Welter ist seit zehn Jahren dabei. Beide erhielten Jugendehrennadeln. Bernd Kremer und Manfred Welter wirken seit 40 Jahre aktiv im Verein mit. Für das Duo gab es dafür jeweils das Goldene Ehrenzeichen. Die Ehrungen aller Akteure übernahm Berthold Biwer vom Kreismusikverband Trier-Saarburg.
"Es ist die Treue zum Verein, die diese Musiker auszeichnet", unterstrich Biewer.
"Früher haben wir viel mehr Märsche gespielt, aber bei weitem nicht auf einem solch hohen Niveau", erinnert sich Jubilar Michels, der noch Dirigent Peter Lutz aus Wasserliesch erlebte. Bis heute halte der Trend an, sich modernen Musikgeschmäckern anzupassen.
Der heutige Dirigent, Andreas Müller, ist zufrieden mit der Leistung seiner rund 40 Musiker: "Das ist gute Mittelstufe." Beim Familienabend wurden mit dem erst zehnjährigen Schlagzeuger Lars Mertes und der zwölfjährigen Flötistin Marie-Luise Smaczny zwei Neue im großen Orchester vorgestellt.
Für gut ausgebildeten Nachwuchs wird im derzeit 27- köpfigen Jugendorchester gesorgt.
Der Besuch des Partnervereins im belgischen Heestert, der sein 150-jähriges Bestehen feiert, und Musik beim Winzer werden die beiden Höhepunkte der Mosellandkapelle im Jahr 2013 sein. 27 Auftritte absolvierte das Orchester dieses Jahr.
Klassik und sinfonische Blasmusik bestimmten dabei das Repertoire.
"Im nächsten Jahr werden wir uns wieder mehr der Stimmungs- und Unterhaltungsmusik zuwenden", kündigt Müller an.