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Verkehr zur Jugendherberge laut Studie kein Problem

Verkehr zur Jugendherberge laut Studie kein Problem

Saarburg (mai) Laut verkehrsplanerischer Stellungnahme zur geplanten Erweiterung der Saarburger Jugendherberge (JH) ist der Verkehr, der künftig durch die Einrichtung erwartet wird, nicht problematisch. Laut Susanne Rendenbach, Pressesprecherin der Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg, heißt es wörtlich in der Stellungnahme: "Die ausgewiesenen Mehrbelastungen durch die Umbaumaßnahmen der Jugendherberge führen aus verkehrsplanerischer Sicht weder hinsichtlich der Funktion (Leistungsfähigkeit und Verkehrsfluss der betroffenen Knotenpunkte) noch bezüglich der Gestaltung (Ausbaugrad, Querschnitt der betroffenen Streckenzüge) zu Problemen.

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Die verkehrsplanerische Stellungnahme hat die VG-Verwaltung im Rahmen des Bebauungsplans für die JH-Erweiterung in Auftrag gegeben (der TV berichtete).
Konkret sind laut Studie 126 Fahrten pro Tag an der Jugendherberge zu erwarten. Sie setzen sich zusammen aus 63 Zu- und 63 Abfahrten. Die Zahl beinhaltet laut Rendenbach alle Fahrten, sprich den Lieferverkehr, An- und Abreisen, Hin- und Wegfahrten des Personals und auch Fahrten von Gästen zum Einkaufen oder Ähnlichem. Von diesen Fahrten entfielen sechs (drei Zu- und Abfahrten) auf den Schwerverkehr, also auf Lastwagen und Busse.
Die Saarburger Jugendherberge, die seit 2015 geschlossen ist, soll im April 2019 wieder öffnen. Sie soll erweitert und modernisiert werden und dann über 176 statt der bislang rund 100 Betten verfügen.