VERKEHR

Zu unserem Artikel "Ortsumgehung: Ayler hoffen auf Entlastung" (TV vom 16. September) schreibt dieser Leser:

Wieder melden sich unsere Politiker zu Wort, was die Ortsumgehung Ayl betrifft.Vielleicht plagt sie auch ihr schlechtes Gewissen, denn was die Bürgerinitiative (BI) Umgehung Könen endlich geschafft hat (dieser BI zolle ich übrigens höchsten Respekt und Anerkennung), haben unsere Politker, seien es regionale oder überregionale, in mehreren Jahren nicht geschafft, auch wenn sie jedesmal in der Öffentlichkeit ihr Engagement für eine Umgehung Ayl betonten. Betrachtet man dies im Detail, so ist es weder unserem Ortsbürgermeister noch all unseren Lokalpolitikern gelungen, eine vernünftige Verkehrsberuhigung in der Ortslage Ayl beziehungsweise am Ortseingang zu schaffen.Es gibt nicht genügend Überwachungsmaßnahmen wie etwa Radarkontrollen im Ort und an den Ortsausfallstraßen. Besonders seien hier auch die Nachtstunden miteinbezogen. Richtig ist, dass nicht alle Ayler Bürger für die Ortsumgehung waren und sind. Dies betrifft allerdings vorwiegend jene, die im Haag und in der Biebelhausener Straße wohnen, da diese durch eine Umgehung mehr belastet würden. Richtig ist aber auch, dass man dort durch einen vernünftigen Lärmschutz eine erträgliche Belastung für diese Anwohner erreichen würde. Nicht korrekt erscheint mir die Aussage, dass sich zu wenig Ayler für die Umgehung einsetzen. Es gab vor Jahren eine Gruppe von Bürgern, die sich konkret mit gezielten Vorschlägen zur Verbesserung einsetzten. Leider musste man sagen, dass diese Leute damals keine oder nur wenig Unterstüzung fanden. Ich denke, dass jetzt alle Politiker dieser Region aufgefordert sind, sich endlich stark zu machen für die Umgehung Ayl, nicht erst ab 2015. Wenn die Umgehung Könen kommt, muss auch die Ayler Bevölkerung von täglich Tausenden Autos und vom Schwerlastverkehr entlastet werden. Bis zur Realisierung muss aber schnellstmöglich eine Umsetzung zur Verkehrsberuhigung in der Ortslage Ayl her. Es darf nicht gewartet werden bis vielleicht ein Menschenleben zu beklagen ist. Friedhelm Hanf, Ayl