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Verkehrsführung am Ring soll bleiben

Verkehrsführung am Ring soll bleiben

Die Testphase ist noch nicht beendet: Doch das Meinungsbild im Hermeskeiler Stadtrat ist schon jetzt eindeutig. Er spricht sich dafür aus, dass es bei der seit Juli gültigen einspurigen Verkehrsführung im Bereich Koblenzer Straße/Saarstraße bleibt. Die entsprechenden Markierungen sollen nicht Anfang Oktober abgeräumt werden, wie es der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier bisher geplant hat.

Hermeskeil. Auf einem Teil des Innenstadtrings wird nicht mehr so schnell gerast und und es sind dort zudem neue Parkflächen entstanden. So beurteilt der Hermeskeiler Stadtrat die bisherigen Erfahrungen mit der einspurigen Verkehrsführung in der Koblenzer Straße/Saarstraße. Dort läuft seit Anfang Juli die vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier initiierte Testphase. Dabei geht es darum Erfahrungen zu sammeln, ob sich im Hinblick auf den ab 2014 geplanten weiteren Ausbau der Koblenzer Straße die geänderte Verkehrsregelung bewährt hat. Nach bisheriger Planung sieht es so aus, dass auf dem Testabschnitt Anfang Oktober die Markierungen wieder entfernt werden und der Verkehr wieder wie früher auf zwei Spuren laufen soll. Es sollte sich dann eine Phase der Auswertung anschließen.
Laut Hermeskeiler Stadtrat wäre ein anderes Vorgehen wünschenswert. In der Testphase habe sich gezeigt, dass die Neuregelung den Verkehr beruhigt. Beschwerden gab es wenige. Stattdessen überwogen die positiven Rückmeldungen. Deshalb sprechen sich die Hermeskeiler Politiker dafür aus, dass die neue Verkehrsführung auch nach Ablauf der Testphase beibehalten wird. "Wenn es geht, sollte man nicht erst alles abräumen und dann auswerten. Die neue Verkehrsführung hat sich aus unserer Sicht bewährt", sagte Stadtbürgermeister Udo Moser (Bürger für Bürger).Letztendlich muss aber die zuständige Verkehrsbehörde - der LBM - entscheiden, wie es weitergeht. Ohne Gegenstimme und bei nur zwei Enthaltungen brachte der Stadtrat aber einen Antrag auf den Weg. Er appelliert an den LBM, dass es auch in Zukunft beim einspurigen Betrieb im Bereich Koblenzer Straße/Saarstraße bleiben sollte.Extra

Der Hermeskeiler Stadtrat hat beschlossen, dass auf dem Hauptfriedhof ein Bereich für Baumbestattungen eingerichtet werden soll. Ein Vorbild dafür gibt es auf dem Friedhof Trier-Süd. Pro Baum sind dort rundherum 36 biologisch abbaubare Urnen beigesetzt. An die Verstorbenen soll in Hermeskeil - so die Idee - eine Holzstele erinnern, an der eine Metallplatte mit dem Namen des Toten angebracht wird. Des Weiteren soll auf dem Friedhof im Stadtteil Höfchen ein Rasengrabfeld angelegt werden. Mit Klaus-Peter Breuer (Linke) wurde ein neues Ratsmitglied verpflichtet. Breuer nimmt den Platz seines verstorbenen Parteifreunds Volkmar Winter ein. Der Linke-Kandidat bei der Stadtbürgermeisterwahl 2009 starb Anfang Juli im Alter von nur 55 Jahren an den Folgen einer schweren Krankheit. ax