Verkürzte Ausbildung - Trotz Skepsis bestanden

Verkürzte Ausbildung - Trotz Skepsis bestanden

Eine lehrreiche Zeit ist für die Absolventen der Jagdschule St. Hubertus Hochwald vorbei. Nach Abschluss ihrer Ausbildung empfingen sie ihr Zeugnis über die Jägerprüfung zur Erlangung des Jagdscheines aus den Händen von Prüfungsleiter und Kreisjagdmeister Rolf Kautz.

Kell am See. (hm) Eine verkürzte Ausbildung zum Jungjäger in nur drei Monaten habe bei manchem Prüfer Skepsis hervorgerufen, doch seit Anfang des Jahres sei eine längere Ausbildungszeit nicht mehr zwingende Voraussetzung für die Zulassung zur Jägerprüfung, informierte Ausbildungsleiter und Büchsenmachermeister Harald Kleber.

Durch eine streng strukturierte Unterrichtsabfolge mit qualifiziertem Lehrpersonal sei es der Jagdschule St. Hubertus Hochwald gelungen, über das Ministerium die Zulassung für eine private Jagdschule zu erhalten. Die in drei Teile aufgegliederte Jägerprüfung habe bei der Schießprüfung so einigen die Beine zittern lassen. Und so seien es auch die Nerven gewesen, die dem einen oder anderen einen Streich spielten und bereits in der Schießprüfung einige Anwärter ausscheiden ließ. Der schriftliche Prüfungs-Teil sei dank des intensiven Unterrichts von allen Prüflingen problemlos bestanden worden. Auch der praktisch-mündliche Teil, bei dem es darum ging, das in der Theorie erlernte Wissen anzuwenden, sei von allen Schülerinnen und Schülern erfolgreich durchlaufen worden.

Die Absolventen:

Martin Gebbert, Tobias Witzack (beide Hermeskeil), Klaus-Peter Holz, Kerstin Holz (beide Konz), Franz-Josef Wagner (Heddert), Roland Doesken, Denise Doesken, Jörg Thiesen (alle Trier), Wolfgang Lauer (Farschweiler), Günter Schlag (Mehring), Jürgen Thul (Hetzerath) und Ralph Wollbold (Pölert).

Die Jagdschule St. Hubertus Hochwald bietet im nächsten Jahr wieder einen Ausbildungskurs zum Jungjäger an. Infos: www.jagdschule-hochwald.de.