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Versuchter Mord in Taben-Rodt: Anwalt geht in Revision

Justiz : Versuchter Mord in Taben-Rodt: Revision eingelegt

In dem Prozess um versuchten Mord in Taben-Rodt, der Ende Februar abgeschlossen wurde (der TV berichtete), legt der Angeklagte nun tatsächlich Revision ein.

Dies erklärte Verteidiger Andreas Ammer auf Nachfrage. Er hatte die Revision vorsorglich bereits kurz nach dem Urteilsspruch beantragt, um damit die vorgeschriebene Frist zu wahren. Nun liege das schriftliche Urteil vor und er wolle die Revision auch begründen, um sie tatsächlich einzulegen, sagte Ammer. Das Landgericht Trier hatte einen Mann aus dem Saarland zu zehn Jahren Haft für versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie vorsätzlichem Eingriff in den Straßenverkehr verurteilt. Dem Angeklagten wurde zudem der Führerschein entzogen. Dem Mann wird vorgeworfen, seine Ex-Freundin, die zu Fuß unterwegs war, absichtlich mit dem Auto umgefahren zu haben. Dies hat laut Gericht dazu geführt, dass die Frau durch die Luft geschleudert wurde und schwer verletzt liegen blieb. Sie gilt seitdem als schwerbehindert. Bei einer Revision werden im Gegensatz zur Berufung nicht noch einmal die tatsächlichen Umstände des Falls untersucht, sondern das Urteil auf Rechtsfehler überprüft.