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Viele kleine Geschenke zum Tag der Nachbarn: Aktionstag stößt in Hermeskeil auf große Resonanz

Viele kleine Geschenke zum Tag der Nachbarn : Aktionstag für besseres Miteinander stößt in Hermeskeil auf große Resonanz

Vor ihren Haustüren haben viele Hermeskeiler am Freitag, 29. Mai, kleine Tüten mit Grüßen und Geschenken gefunden. Die Organisatoren der Aktion freuen sich, dass Bürger und Institutionen ihrem Aufruf gefolgt sind, am „Tag der Nachbarn“ ein wenig Freude zu verbreiten.

Viele Menschen aus der Verbandsgemeinde (VG) Hermeskeil haben sich am vergangenen Freitag am Aktionstag „Tag der Nachbarn“ beteiligt. Das Mehrgenerationenhaus, das VG-Jugendbüro, die Touristinformation, die Stadtbücherei und das Familiennetzwerk Hafen hatten im Vorfeld dafür geworben, dass am 29. Mai möglichst viele Hermeskeiler ihren Nachbarn mit kleinen Geschenken vor der Haustür eine Freude machen sollten (TV vom 27. Mai).

„Die Aktion kam gut an. Unsere gefüllten Säckchen waren innerhalb kürzester Zeit vergriffen“, freut sich Kerstin Bettendorf vom Mehrgenerationenhaus (MGH), eine der Organisatorinnen der Aktion in Hermeskeil.

Die Einrichtung hatte um die 150 Überraschungstüten mit Grußkarten, Blumen und kleinen Aufmerksamkeiten befüllt. Wer einen Nachbarn beschenken wollte, konnte diese Tüten am MGH abholen. Ein ähnliches Überraschungspaket bot auch die Stadtbücherei an.

Laut Bettendorf haben sich unter anderem die Kita Adolph-Kolping in Hermeskeil, die Ordensschwestern aus dem Klösterchen und viele Einzelpersonen der Initiative angeschlossen. In dieser Woche wolle sich die Frauengemeinschaft Geisfeld nachträglich mit weiteren 60 Säckchen beteiligen.

„Die Rückmeldung der Beschenkten war überall dieselbe: Tolle Sachen, Freude pur“, sagt Bettendorf. Sie selbst habe einige Tüten für ehrenamtlichen Helfer gepackt, für deren Betreuung im Hermeskeiler Mehrgenerationenhaus sie zuständig ist. Die sonst üblichen regelmäßigen Veranstaltungen in der Einrichtung seien zwar zurzeit nicht möglich. Aber über die Aktion zum „Tag der Nachbarn“ habe sie den Ehrenamtlichen zumindest ein Zeichen der Verbundenheit schicken können, sagt die MGH-Mitarbeiterin. Einige hätten sich bereits mit Nachrichten bedankt, und vor ihrer Haustür habe sie eine Flasche Sekt gefunden.

Der „Tag der Nachbarn“ ist eine Initiative der nebenan.de-Stiftung aus Berlin. Üblicherweise ruft sie jedes Jahr an einem Tag Ende Mai dazu auf, in Stadtvierteln und Dörfern gemeinsam Feste zu feiern.

Damit soll das Miteinander in der Nachbarschaft gefördert werden. Corona-bedingt ging es diesmal verstärkt darum, den Nachbarn mit dem gebotenen Abstand durch kleine Gesten und Geschenke eine Freude zu bereiten.