Vier Boote sind nach altem Seemannsbrauch mit Sektdusche im Saarburger Hafen getauft worden.

Freizeit : „Gute Fahrt und Wasser unter  Kiel und Schraube“

Vier Boote sind nach altem Seemannsbrauch mit Sektdusche im Saarburger Hafen getauft worden. Die Eigner kommen aus Deutschland, Luxemburg und Frankreich.

 Vier Boote sind im Sportboothafen Saarburg seemännisch getauft worden. Die Taufe nach Seemannsbrauch erfolgte durch den zweiten Vorsitzenden und Vize-Präsidenten des Wassersportclubs (WSC) Saarburg 1978, Stefan Döhn. In seiner Eröffnungsrede begrüßte der erste Vorsitzende Werner Dellwing die Bootstäuflinge und viele Gäste. Dellwing führte in seiner Begrüßungsrede aus, dass die Saarburger Wassersportler Umweltschutz leben, fördern und umsetzen: „der Umweltschutz wird bei uns eigentlich schon immer gelebt, schließlich ist uns als Wassersportlern der Schutz dieser wichtigsten Ressource ein natürliches Anliegen“, sagte Dellwing. Jährlich besuchen 800 Gastboote mit rund 2000 Gästen die Stadt Saarburg und machen im Sportboothafen Saarburg „fest“. Von der Terrasse des Wassersportclubs aus, spürt man maritimes Flair, mit Blick auf den Hafen, die Burg Saarburg und Niederleukener Weinberge. Für das Ambiente und die Ausstattung erhielt der Hafen durch den Deutschen Motoryachtverband (DMYV) die Auszeichnung maritim. Aus ganz Europa kommen die Gäste. Gäste aus Luxemburg, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Belgien sind jede Woche beim WSC anzutreffen.

Werner Dellwing freut sich auf weitere neue Wasserwanderer und, dass der WSC zur Tourismusförderung einen wesentlichen Beitrag leistet.

Bürgermeister Jürgen Dixius stellte in seinem Grußwort heraus, dass der Sportboothafen Saarburg das Eingangstor zur Stadt Saarburg über die Wasserstraße sei, der WSC Saarburg den Tourismus nachhaltig für die Stadt Saarburg und das Umland fördere. Alle Redner wünschten den Bootstäuflingen allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter Kiel und Schraube. Anschließend erfolgte für den WSC Saarburg ein seit Jahrzehnten traditioneller Brauch, die Bootstaufen. 2019 wurden vier Boote getauft. Für die Organisation der Veranstaltung zeichneten die Bootstäuflinge verantwortlich. Vize-Präsident Stefan Döhn taufte die Boote nach Seemannsbrauch mit der Sektdusche. Für die Täuflinge fand Döhn die passenden Worte, nahm Bezug auf die Bootsnamen und Eigner. Alle getauften Boote dienen ausschließlich der Freizeitschifffahrt und  haben Längen zwischen fünf und zehn Metern. Die Eigner vertreten Europa, sie kommen aus Deutschland, Luxemburg und Frankreich. Alle getauften Boote haben den Heimathafen Saarburg. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung und durch den Drehorgelspieler und WSC Mitglied Willi Engel.

Der WSC Saarburg hat 91 Mitglieder, davon 30 mit Boot, vier Dauergastlieger und hält 17 Gastliegeplätze für Wasserwanderer bereit.

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