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Vier Teenager und jede Menge Elfen

Vier Teenager und jede Menge Elfen

"Eine Vollmondnacht mitten im Sommer" heißt das Erfolgsmusical des Stuttgarter Musiklehrers und Komponisten Hans-Jürgen Fuchs, das die Chor- und Musical-AG des Gymnasiums Hermeskeil auf die Bühne gebracht hat. Das Ensemble präsentierte damit in diesem Schuljahr einen Höhepunkt der reichhaltigen musikalischen Arbeit der Schule.

Hermeskeil. Die Handlung des Stücks, das unter der Regie von Englischlehrerin Christina Hoffmann stand, ist eine freie Adaption des berühmten Schauspiels "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare. Es geht darin um die vier Teenager Lysander, Hermia, Demetrius und Helena, die sich anlässlich einer Vollmondnacht im sommerlichen Wald treffen, um dort die erste Liebe zu erleben.
Dabei erweist es sich einerseits als problematisch, dass sowohl Lysander als auch Demetrius in Hermia verliebt sind, dass aber andererseits Helena, von der keiner der beiden Jungs etwas will, ein Auge auf Demetrius geworfen hat. Doch damit nicht genug: Die vier Jugendlichen geraten in das Verwirrspiel der Zauberwesen im Reich der Elfenkönigin Titania und ihres Gemahls Obe ron, der mit Hilfe seiner Assistentin Puck und einer gehörigen Portion Zauberpulver zunächst noch mehr Durcheinander anrichtet, bis ihm schließlich - ebenfalls auf magische Weise - die Lösung des Liebeschaos gelingt.
Die Songs, allesamt live und stilsicher musiziert von Mitgliedern der Schulband unter der Leitung von Musiklehrer Christian Kiefer, zeichneten sich - passend zur Handlung - durch vielfältig wechselnde Stimmungslagen aus, kamen mal rhythmisch-schwungvoll, mal balladenhaft-melancholisch und auch mal rockig daher.Solo- und Choreinlagen



Die sieben Hauptdarsteller - Linda Glauber als Titania (in der zweiten Aufführung spielte Janine Wagner diese Rolle), Simon Klar als Oberon, Michelle Meurer als Puck, Johannes Clemens als Lysander, Eva-Marie Anell als Hermia, Andreas Kallenborn als Demetrius und Lilly-Kristin Plock als Helena - konnten dabei nicht nur ihr schauspielerisches, sondern auch ihr sängerisches Talent eindrucksvoll unter Beweis stellen.
Umrahmt wurden die Solo- und Chorsongs von mitreißenden Darbietungen der zahlreichen Tanzelfen, deren Choreographien Sportlehrerin Desiree Junkes mit den Schülerinnen einstudiert hatte. Ins rechte Licht und mit dem erforderlichen Sound ausgestattet wurden die jungen Akteure mittels aufwendiger Licht- und Tontechnik, die von Musiklehrer Andreas Steffens und seinem bewährten Technik-team bereitgestellt und überwacht wurde.
Das Schulmusical des Gymnasiums Hermeskeil bot 100 Minuten beste Unterhaltung, wofür es tosenden Beifall des begeisterten Publikums gab. red