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Volkstrauertag: Zentrale Feier im kleinen Kreis am Ehrenmal „Auf dem Sprung“

Gedenken : Volkstrauertag: Zentrale Feier im kleinen Kreis am Ehrenmal „Auf dem Sprung“ in Konz

Aufgrund der geltenden Abstands-, Kontakt- und Hygieneregeln konnte eine öffentliche Gedenkfeier am Ehrenmal Auf dem Sprung coronabedingt nicht durchgeführt werden. Im Rahmen einer gemeinsamen Feierstunde für die Stadt Konz und die Konzer Stadtteile hat Bürgermeister Joachim Weber zusammen mit Vertretern des VdK-Ortsverbandes Konz im Beisein des hauptamtlichen Beigeordneten Guido Wacht, den Beigeordneten der Stadt Konz, den Ortsvorstehern der Konzer Stadtteile und Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr am Sonntag, 15. November, Kränze in der Gedenkstätte im kleinen Kreis niedergelegt.

„Auch wenn in diesem Jahr der Volkstrauertag nicht wie üblich begangen werden kann, bleibt das Gedenken wichtig. Die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft soll aufrechterhalten werden. Der Volkstrauertag erinnert an die zahllosen Opfer von Krieg und Gewalt und mahnt für den Frieden und die Wahrung der Menschenrechte einzutreten,“ sagt Bürgermeister Joachim Weber.

Der Volkstrauertag wurde auf Vorschlag des 1919 gegründeten Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges eingeführt. Dieser Tag sollte ein Zeichen der Solidarität derjenigen, die keinen Verlust zu beklagen hatten, mit den Hinterbliebenen der Gefallenen sein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Volkstrauertag in Westdeutschland auf Betreiben des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge 1952 wieder als Tag der „nationalen Trauer“ eingeführt, in deutlicher Abgrenzung zum nationalsozialistischen Heldengedenken. Heute wird am Volkstrauertag den Opfern von Krieg und Gewalt gedacht und gleichzeitig zu Versöhnung, Verständigung und Frieden gemahnt. Zu den Ritualen des Volkstrauertags gehören bundesweite Kranzniederlegungen und auch Gottesdienste.