VOLKSTRAUERTAG

KASTEL-STAADT. Aller Witterung mit Stark-Regen und böigem Wind zum Trotz gedachten am gestrigen Volkstrauertag 250 Menschen auf dem Ehrenfriedhof in Kastel-Staadt der Gefallenen der beiden Weltkriege und den Opfern der Gewaltherrschaft.

Bei der Feierstunde des Kreises Trier-Saarburg hielt erstmals Landrat Günther Schartz die Gedenkrede. Den Frieden bezeichnete Schartz keineswegs als eine Selbstverständlichkeit. An einem solchen Tag müsse man sich in Erinnerung rufen, dass jedes der vielen Kreuze ein sinnlos und oftmals allzu früh beendetes Menschenleben bedeute, hinter dem die Trauer von Angehörigen und Freunden stehe. Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkstunde von der Sängervereinigung Tawern und dem Musikverein Kastel. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Saarburg trugen ihre ganz speziellen Gedanken zum Frieden vor. Pastor Andrzej Kardas (Freudenburg) sprach die Gebete. Nachwuchs-Mitglieder von Technischem Hilfswerk und Feuerwehr (Foto) bildeten ein Spalier und hielten brennende Fackeln in der Hand, bevor sich der Trauerzug in einer Prozession auf den Weg zu dem Hochkreuz machte, um dort Kränze niederzulegen. (LH)/TV-Foto: Ludwig Hoff

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