Vollsperrung auf der Hunsrückhöhenstraße ab Montag

Vollsperrung auf der Hunsrückhöhenstraße ab Montag

Autofahrer müssen ab Montag, 22. November, für den Weg zwischen Hermeskeil und Saarburg mehr Zeit einrechnen. Rund um Zerf beginnen dann auf der Hunsrückhöhenstraße (B 407) die Arbeiten an insgesamt drei Baustellen, die mit Vollsperrungen verbunden sind.

Am teilweise schlechten Fahrbahnzustand der Hunsrückhöhenstraße soll sich noch vor dem Jahreswechsel etwas ändern. Gleich auf drei Abschnitten der B 407 werden in den nächsten Wochen im Bereich Zerf die Spurrillen und Risse auf der Fahrbahn beseitigt, die bisherige Asphaltdecke abgefräst und durch eine neue ersetzt. Die damit verbundenen Vollsperrungen der B 407 bedeuten für die Autofahrer, dass sie auf Umleitungen ausweichen müssen (siehe Extra). Nach Auskunft des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Trier werden die Baumaschinen am Montag, 22. November, zunächst an zwei Stellen anrücken.

Zwischen Hirschfelderhof und Zerf wird die Fahrbahn auf einem zwei Kilometer langen Stück erneuert. Die B 407 wird dort voll gesperrt. "Wenn das Wetter mitspielt, könnten diese Arbeiten in zwei Wochen abgeschlossen sein", sagt Arnold Eiden, Leiter der Masterstraßenmeisterei Hermeskeil. Die Kosten für dieses Projekt trägt der Bund. Im Gesamtpaket von einer Million Euro ist jedoch auch die Fahrbahnerneuerung auf drei kleineren B 407-Teilstücken nahe Mandern enthalten. "Diese Abschnitte werden aber erst im nächsten Jahr saniert", sagt LBM-Vize Hans-Michael Bartnick. Für die im Jahr 2011 geplanten Arbeiten bei Mandern ist nur eine halbseitige Sperrung nötig. Der Verkehr kann also mit einer Ampel geregelt werden. Der komplette Auftrag wird von der Firma Backes aus Tholey ausgeführt.

Zwischen dem Kreisel Zerf und der Einmündung zur K 141 bei Oberzerf lässt der LBM die Fahrbahn vom 22. bis 28. November erneuern. Die B 407 ist dann auf diesem Abschnitt eine Woche lang voll gesperrt. Für dieses Vorhaben muss der Bund kein zusätzliches Geld bezahlen. Die Kosten für die Instandsetzung muss die Darmstädter Firma Strabag tragen, die auf diesem Teilstück der Hunsrückhöhenstraße bereits Ende 2007 die Asphaltdecke erneuert hatte. Allerdings sind nun noch vor Ablauf der Gewährleistungszeit neue Schäden, vor allem Risse in der Fahrbahn, aufgetreten.

Zwischen dem Ortsausgang Irsch und der Einmündung der K 149 bei Vierherrenborn wird die B 407 laut LBM vom 29. November bis 8. Dezember gesperrt. Auch hierbei handelt es sich um einen Gewährleistungsfall. Sprich die Baufirma Strabag hatte dafür gehaftet, dass ihre Ende 2007 ausgeführten Arbeiten keine Mängel aufweisen. Die Fahrbahn wird auf diesem Abschnitt neu gemacht. Der LBM kündigt zudem bereits jetzt an, dass im Frühjahr 2011 weitere Sanierungsarbeiten auf der B 407, nämlich in der Ortsdurchfahrt Irsch, anlaufen sollen.

Extra

Umleitungsstrecken: Wegen der Baustelle zwischen Hirschfelderhof und Zerf wird der Verkehr über die K 139 nach Greimerath und weiter auf die B 268 umgelenkt. Die Arbeiten zwischen dem Zerfer Kreisel und der Einmündung K 141 bei Oberzerf führen dazu, dass die Autofahrer vom 22. bis 28. November vom Kreisel zunächst auf die B 268 und von dort auf die K 149 bei Vierherrenborn gelotst werden, wo sie wieder auf die B 407 kommen. Der größte Umweg ist nötig, wenn sich vom 29. November bis 8. Dezember die Arbeiten auf der B 407 zwischen Irsch und Vierherrenborn sowie von Hirschfelderhof nach Zerf zeitlich überschneiden. Von Hermeskeil aus müssen Autofahrer auf dem Weg nach Saarburg dann bei Hirschfelderhof auf die K 139 nach Greimerath abbiegen, dann die B 268 überqueren und auf der K 137 nach Serrig fahren. Von dort geht es auf der B 51 nach Saarburg. Durch diese Umleitung verlängert sich die Wegstrecke von Hirschfelderhof nach Saarburg von 17 auf 29 Kilometer, die Fahrzeit von 16 auf 26 Minuten. Auf der B 407 sind im Bereich Zerf pro Tag durchschnittlich circa 2100 Fahrzeuge unterwegs. (ax)

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