Vollsperrung für vier Wochen

Für Freudenburg ist die Sanierung der Ortsdurchfahrt eine Mega-Baustelle, die erst Mitte 2016 beendet sein wird. Vier Wochen lang ist nach dem ersten Bauabschnitt jetzt die Einfahrt König-Johann-Straße/Neustraße gesperrt. Gerade hier müssen besonders viele Versorgungsleitungen verlegt werden.

Freudenburg. Wer aus Richtung Trassem nach Freudenburg fährt, kann den neu gestalteten Ortseingang schon erkennen. Nach der Verkehrsinsel ist jedoch Schluss. "Die Kreuzung König-Johann-Straße/Neustraße muss vier Wochen lang komplett gesperrt werden, denn hier sind viele Versorgungsleitungen zu verlegen", erklärt Ortsbürgermeister Bernd Gödert, warum die Bauleute umdisponierten. Ursprünglich war eine Ampelregelung vorgesehen. Mit der Vollsperrung sei dieser Bereich einfach schneller fertig.
Die Mammutbaustelle wird Freudenburg noch bis Mitte 2016 begleiten. Die Landesstraße 131 wird dann, inklusive Leukstraße, 3,5 Millionen Euro gekostet haben. Darin enthalten sind auch neue Gehwege, Beleuchtung, Kanal- und Wasserleitungen.
Innerörtliche Umleitungen


"Pro Bauabschnitt wird immer eine neue, dem Baufortschritt angepasste, innerörtliche Umleitung notwendig", bedauert der Ortschef. Gödert nimmt auch gerne Hinweise von Bürgern an, die ihm sagen, wo es für Autofahrer und Fußgänger unsicher sein könnte. Teilweise habe es Verständnisschwierigkeiten mit der Beschilderung gegeben, so dass schon mal Freudenburg im Kreis umfahren wurde, ohne jedoch in den Ort zu kommen.
Wichtig für die Geschäfte ist, dass sie immer erreichbar bleiben. Deshalb wurde in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) und der Baufirma sogar eine eigene Beschilderung entwickelt, die auf die Geschäfte hinweist.
"Auch wenn die Baustelle die Geschäfte erreicht hat, werden diese zumindest zu Fuß erreichbar bleiben", versichert Gödert. Die Versorgung der Bevölkerung müsse ja unbedingt erhalten bleiben.
In zahlreichen Gesprächen wurde Gödert von seinen Mitbürgern versichert, dass die Notwendigkeit des Ausbaus der Holperstrecke nicht angezweifelt wird, und auch Behinderungen nicht zu vermeiden sind. An den Kosten für die Straßenbeleuchtung und die Gehwege müssen sich die Anlieger jedoch beteiligen. "Ende des Jahres werden Abschlagszahlungen fällig, jedoch nur über die Summe, die bis dahin ausgegeben wurde", kündigt Gödert an. In Freudenburg gilt der wiederkehrende Ausbaubeitrag. Das heißt, dass alle Besitzer bebaubarer Grundstücke Kosten anteilmäßig tragen müssen. Der Betrag pro Quadratmeter steht noch nicht fest. Die in Frage kommenden Eigentümer besitzen Grundstücke mit einer Gesamtfläche von zusammen 550 000 Quadratmetern Größe.Extra

Die König-Johann-Straße ist aus Richtung Ortsmitte ab Leukstraße gesperrt. Anlieger können bis zur Baustelle fahren. Der Verkehr aus Richtung Trassem wird für beide Richtungen zum einen über die Saarstraße, das Baugebiet Steffensbungert, Im Rietz und Leukstraße, sowie über die Saarburger-, Trier- und Neustraße umgeleitet. Nach Fertigstellung dieser Kreuzung wird der Verkehr nicht mehr durch das Baugebiet Eiderberg fließen, sondern direkt auf die Neustraße geleitet. doth