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Vollsperrung zwischen Kahren und Alterhof

Vollsperrung zwischen Kahren und Alterhof

Buckelpiste adé: Die Straße zwischen Kahren und Fisch-Alterhof wird ab Montag erneuert. Dazu wird zunächst der Abschnitt zwischen Kahren und der Einmündung der K 112 gesperrt. Autofahrer müssen über Körrig fahren.

Saarburg-Kahren. Zwischen Kahren und Fisch liegen einige Bäume und Sträucher gefällt am Straßenrand. Die toten Hölzer sind Vorboten der Bagger. Denn die Kreisstraße 124 zwischen Fisch-Alterhof und Kahren wird ab Montag, 4. April, saniert.

"Aufgrund der geringen Fahrbahnbreiten der Kreisstraße müssen die Arbeiten unter Vollsperrung laufen", teilt der stellvertretende Dienststellenleiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Trier, Hans-Michael Bartnick, mit. Die Strecke wird voraussichtlich bis Ende des Jahres gesperrt sein.

Die Straße wird auf rund 2,7 Kilometern Länge ausgebaut. "Um eine Fahrbahnbreite von rund 5,50 Metern zu erreichen, ist es erforderlich, Teile der Straße im Vollausbau herzustellen", erklärt Bartnick. Vollausbau bedeutet, dass nicht nur die Fahrbahndecke erneuert wird, sondern auch die darunterliegenden Schichten. Andere Teile der Strecke werden im Hocheinbau gebaut, die Fahrbahn wird verbreitert. Beim Hocheinbau wird die neue Straße auf die bestehende gebaut.

Erster Abschnitt im Juli fertig



Zudem wird im Einmündungsbereich K 112/K 124 die Fahrbahn verlegt und circa einen Meter abgesenkt. "Die Sichtweite ist in Richtung Kahren relativ schlecht. Es kam zu Unfällen", sagt Bartnick. Entwässerungskanäle werden teilweise instand gesetzt, teilweise erneuert.

Im ersten Bauabschnitt, der am kommenden Montag aus Richtung Kahren beginnt, wird zunächst die K 124 zwischen Kahren und der Kreuzung K 124/K 112 ausgebaut. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Juli dauern. In dieser Zeit wird der Verkehr über die K 123 und die K 112 durch Körrig umgeleitet (siehe Grafik). Für Fischer, die nach Saarburg wollen, bleibt neben der Umleitung über Körrig noch die Fahrt über Mannebach und den Kunoweiher.

Während des zweiten Bauabschnitts, der im Sommer unmittelbar an den ersten anschließt, müssen Autofahrer einen längeren Umweg fahren: von Kahren aus über die L 132 nach Merzkirchen, von dort über die L 134 in Richtung Bilzingen und die K 111 in Richtung Fisch und umgekehrt.

Diese Planungen werden in Fisch kritisch aufgenommen. "Das Problem werden die Kindergarten- und Schulbusse sein", sagt der Fischer Ortsbürgermeister Dieter Schmitt. "Die geplante Umfahrung über Merzkirchen kann man den Kindern nicht zumuten."

Die Busse müssten eventuell früher losfahren, um rechtzeitig anzukommen. "Da müssen wir uns noch was einfallen lassen." Angesprochen auf die Kritik weist der LBM darauf hin, dass es für den Busverkehr keine Alternativen gebe. "Die geringe Fahrbahnbreite lässt keinen halbseitigen Ausbau zu", sagt Bartnick. "Für den Busverkehr gibt es lediglich die alternative Route über Saarburg und Mannebach, die kaum kürzer ist." Leider könne man es nicht allen recht machen.

Die Baukosten betragen rund 1,7 Millionen Euro. Vom Land kommen 1,1 Millionen Euro. Den Rest trägt der Kreis.

Der Landesbetrieb Mobilität informiert am Donnerstag, 7. April, um 11 Uhr im Jakobushaus in Fisch die Anlieger und Landwirte über den detaillierten Bauablauf. Unter den Teilnehmern wird auch die zuständige Baufirma sein.