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Von der Landesgartenschau an den Hochwald-Radweg

Von der Landesgartenschau an den Hochwald-Radweg

Der Musikverein "Lyra" machte es vor: Der neue Pavillon am Ruwer-Hochwald-Radweg eigenet sich für viele Aktivitäten: Musik, feiern oder Station machen auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg. Die Gemeinde Reinsfeld hat auf dem Gelände am alten Bahnhof aber noch viel mehr vor.

Reinsfeld. (doth) Das große Orchester des Musikvereins "Lyra" mit Martin Hahmann am Taktstock und das Jugendorchester unter Leitung von Michael Bungert stimmten auf fröhliche Zeiten im neuen Pavillon in Reinsfeld ein. Das an ein Indianerzelt erinnernde Bauwerk, das nun am alten Bahnhof am Ruwer-Hochwald-Radweg in Reinsfeld steht, war der Handwerkerpavillon der Landesgartenschau 2004 in Trier."Die Kreishandwerkerschaft hat den Pavillon der Stadt Hermeskeil angeboten. Aber die hatte andere Pläne", erklärte Ortsbürgermeister Rainer Spies. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Hermeskeil, Michael Hülpes, fragte Spies, ob er denn Verwendung für das Bauwerk hätte. "Aber ja", war die spontane Antwort, ganz ohne Beschluss des Ortsgemeinderates, was flugs nachgeholt wurde. Der Aufbau der 2000 Euro teuren Anschaffung war jedoch nicht ganz einfach und erforderte schweres Gerät.Inzwischen wurde vor dem Pavillon Pflaster verlegt, und auch sonst kann man sich viel vorstellen, was hier noch alles hinkommen könnte. Zahlreiche Bürger kamen bei herrlichem Sonnenschein, um sich mit einer "Probenutzung" einen eigenen Eindruck zu verschaffen.Große Pläne werden mit der Spielleitplanung verfolgt, denn es soll ein kleines Indianerdorf entstehen, zu dem der Pavillon exzellent passt. Ein Bouleplatz wurde bei der Vorstellung erwähnt und "unkaputtbare" Fitnessgeräte für Jung und Alt, die schon alleine lohnen, hier Station zu machen."Dieser Platz ist für den Pavillon viel besser als jeder in Hermeskeil", stellte Hülpes als Antwort auf Spies' Rede fest. Das Bauwerk sei einfach eine weitere Bereicherung am Radweg.