Von der Rückegasse bis zur Frau vom Hirsch

Von der Rückegasse bis zur Frau vom Hirsch

Die beiden dritten Schuljahre der Grundschule Beuren haben im Mischwald oberhalb der Fischerhütte einen Tag im Wald verbracht. Begleitet wurden sie von ihren Klassenlehrerinnen Simone Spohn und Tanja Zender-Marx.

Beuren. Die beiden Förster Jürgen Jacoby und Peter Meyer begleiteten sie dabei und machten sie mit den wichtigsten Baumarten bekannt. Sie zeigten ihnen Beispiele für die Naturverjüngung, zum Beispiel Eichen und Buchen unterschiedlichen Alters in einem Bestand, erklärten die Bedeutung des Begriffes Nachhaltigkeit, der bereits vor 300 Jahren von einem vorausschauenden Förster geprägt wurde, und wiesen darauf hin, wie wichtig die Erhaltung der Artenvielfalt, hier speziell der Baumarten, ist. Was eine Rückegasse ist oder was die Markierungen an manchen Bäumen bedeuten, war für die Kinder leicht zu verstehen. Themen wie die Stabilität von ökologischen Systemen oder der Wasser- und Nährstofftransport in einem Baum machten da schon größere Schwierigkeiten. Leichter, weil anschaulicher, war es, die Entwicklung einer Eiche von der Eichel zum Stamm und dann zum Furnierholz zu verdeutlichen. Ein auffliegender Eichelhäher wurde von den Kindern zur Amsel und sogar zum Kuckuck ernannt. Die Förster nutzten dies, die Kinder anhand zahlreicher Präparate mit den wichtigsten Tierarten des Waldes bekanntzumachen.
Viel Spaß bereitete auch, spielerisch einen Baum mit all seinen Funktionen zu bauen. Auch die Förster hatten Spaß an manchen Kinderfragen wie: "Wenn du alles Holz abhackst, haben wir dann eine Wüste? oder "Ist das Reh die Frau vom Hirsch? red