Vorstrampeln fürs große Inlineskate-Ereignis

Wenn am 26. Juni zum neunten Mal das beliebte 24-Stunden- Rennen für Inlineskater auf der Rennstrecke in Le Mans stattfindet, gehen vor 15 000 Zuschauern auch zwei Skater aus Orscholz an den Start.

 Die Skater Frederik Udler und Zoltan Zifko üben eifrig. Foto: Saarbrücker Zeitung

Die Skater Frederik Udler und Zoltan Zifko üben eifrig. Foto: Saarbrücker Zeitung

Orscholz. Am Samstag, 26. Juni, startet auf der berühmten Rennstrecke im französischen Le Mans, wo sich traditionell Rennautos und Motorräder 24-Stunden-Rennen liefern, zum neunten Mal in Folge ein ebensolches Rennen für Inlineskater. Zum achten Mal geht der Inlineskate-Verein aus der Orscholzer Partnerstadt Varades mit gleich mehreren Teams auf Punktejagd.

In diesem Jahr begeben sich zwei Orscholzer Inlineskater, Frederik Uder und Zoltan Zifko, in dieses Abenteuer und stellen sich dem größten europäischen Inlineskate-Event. Beide Orscholzer unterstützen eines der beiden Teams aus Varadese, die aus je maximal zehn Skatern bestehen.

Das Rennen ist im Laufe der Jahre ständig gewachsen. Waren es bei der ersten Ausgabe vor neun Jahren noch knappe 600 Teilnehmer, so werden in diesem Jahr rund 15 000 Skater aus ganz Europa und einige aus Übersee erwartet, um auf dem berühmten 4,2 Kilometer langen Circuit-Bugatti-Rundkurs entweder als Zehner-Mannschaft, Duo-Team oder Solofahrer innerhalb von 24 Stunden die größtmögliche Rundenzahl auf Skates zu absolvieren.

Der Varadeser Inlineskate-Verein wird unter der Leitung von Cheftrainer Christian Auffray und seiner Frau Chantal mit insgesamt 29 Teilnehmern an den Start gehen: zwei Zehner Teams, zwei Duo-Teams sowie fünf Solofahrer, die diese Mammutstrecke alleine bewältigen wollen.

Für die erste Zehner-Mannschaft geht es darum, die gute Vorjahresplatzierung zu erhalten oder sogar zu verbessern (71. Platz im Vorjahr unter 531 Teams, was 150 Runden, beziehungsweise 630 zurückgelegten Kilometern entspricht.)

Frederik Uder und Zoltan Zifko aus Orscholz werden gemeinsam mit einem befreundeten luxemburgischen Skater aus Remich in der zweiten Zehner-Mannschaft mitmischen, wo man versuchen wird, den 222. Platz vom Vorjahr zu verbessern.

Adrenalin-Kick und Volksfeststimmung



Der Startschuss fällt am Samstag, 26. Juni, um 16 Uhr. Und weil Tradition verpflichtet, erfolgt die Startprozedur genau wie bei den Motorrädern: die Skates auf der einen Seite der Rennbahn, die Fahrer barfuß auf der anderen Seite. Nach dem Startschuss wird dann erst mal hinüber gesprintet und Schuhe geschnürt, was das Zeug hält. Wobei die ganz "Guten" erst mal in die Skates schlüpfen, losrollen und erst unterwegs schnüren.

Adrenalin-Kick und Volksfeststimmung sind also 24 Stunden lang garantiert. Und im Fahrerlager steigt eine Party bis zum Morgengrauen mit mehreren Musikgruppen.