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Waghalsige Sprünge auf zwei Rädern

Waghalsige Sprünge auf zwei Rädern

In der fünften Auflage werden am Samstag, 26. September, rund 60 Sportler mit geländetauglichen Fahrrädern versuchen, möglichst schnell die 800 Meter lange Rennstrecke zu bewältigen. Zwölf Sprünge und zehn Steilkurven sind dabei zu überwinden. Erstmals wird sich nach der Siegerehrung um 18 Uhr eine Sport-Partynacht im Walderlebniszentrum anschließen.

Trassem. Die Lokalmatadoren des fünften Freeride-Radrennens im Trassemer Walderlebniszentrum, die Brüder Cedric und Jannik Schwarz, haben große Pläne. "Wir wollen unter die ersten zehn kommen", ist der Ehrgeiz von Cedric. Am Samstag wird auf der knapp 800 Meter langen Strecke mit zwölf Sprüngen und zehn Steilkurven trainiert. Um 13 Uhr beginnen die Wertungsläufe in drei Altersklassen.
"Wir erwarten rund 60 Radsportler aus der Großregion und dem benachbarten Ausland", sagt Rennleiter Dietmar Schwarz, der auch die Zeitmessung überwachen wird. Ganz wichtig: Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.
Das Gleiche gilt für die After Sport-Party, die um 20 Uhr im Trassemer Bürgerhaus steigt. Die Party hat Christof Kramp von Station K. gemeinsam mit den Brüdern Schwarz organisiert.
Zwei DJs, Skydiv3 und Embee, zwei lokale Könner im Musikauflegen, bringen die Fans in Stimmung, auch wenn sie keine Radsportanhänger sind. Dazu gehört eine aufwendige Lichtshow.
"Der Platz ist weit genug vom Dorf entfernt, um niemanden zu stören", freut sich Kramp, der auch den ganzen Tag über für die Versorgung mit Speisen und Getränken zuständig ist.
Vor fünf Jahren ging die idyllisch gelegene Strecke im Wald in Betrieb. "Der Wunsch nach dieser Sportart kam aus der Waldjugend", erinnert sich Dietmar Schwarz, der neuen Ideen immer aufgeschlossen ist. Die Strecke wurde selbst gebaut und über die Jahre immer wieder modifiziert. Sie ist nur für Radsportler bestimmt. Auf Hinweisschildern werden Wanderer auf mögliche Gefahren hingewiesen.
Ob es ein Vorteil für Cedric und Jannik ist, jeden Meter der Strecke genau zu kennen, wird sich jedoch erst herausstellen, denn, so Jannik: "Die guten Leute bewältigen jede Strecke." Wichtig ist dabei immer eine gute Schutzausrüstung, wie der Helm und Protektoren auf Brust und Rücken, die bei Stürzen vor ernsten Verletzung schützen. "Dieser Sport ist jedoch nicht so gefährlich, wie es aussieht, denn es gibt ja keine direkten Angreifer wie etwa beim Fußball", erklärt Jannik.
Wasserliescher hält Rekord


Den Streckenrekord hält der King of the Trail aus dem letzten Jahr, Daniel Ludwig aus Wasserliesch, mit 71,0 Sekunden. "Der startet am Samstag bei einem anderen Wettbewerb. "Es wird auf jeden Fall einen neuen Sieger geben", kündigt Schwarz an.
Die Zuschauer können sich auf hautnahes, unmittelbares Sport-erleben freuen.
Anmelden können sich Teilnehmer noch bis eine Stunde vor Wettkampfbeginn direkt vor Ort. doth