Wald wirft Geld ab

WALDWEILER. (hm) Themen des Forstes beherrschten die Gemeinderatssitzung in Waldweiler. Oberforstrat Helmut Lieser vom Forstamt Zerf stellte die zum Forsteinrichtungswerk gehörende Kalkulation vor.

In den nächsten zehn Jahren ist ein Holzeinschlag in der Endnutzung mit 17 050 und in der Vornutzung mit 23 915 Festmetern vorgesehen. Das Betriebsergebnis weise einen voraussichtlichen jährlichen Überschuss für die nächsten zehn Jahre von 14 116 Euro aus, sagte der Experte. Der Gemeinderat beschloss das Forsteinrichtungswerk für den Zeitraum 2004 bis 2013 für den Gemeindewald Waldweiler auf der Grundlage der vorgelegten Betriebsplanung und Kalkulation. Durch die Auflösung von verschiedenen staatlichen Forstrevieren sei vom Land eine Vergrößerung der bestehenden Reviere auf etwa 1400 bis 1800 Hektar reduzierte Holzbodenfläche beabsichtigt, erläuterte Helmut Lieser. Die Neuabgrenzung der Forstreviere werde zum 1. Januar 2004 wirksam. Mit der geplanten Eingliederung der Forstverwaltung Ferdinandshaus in das Forstrevier Waldweiler würden sich die Betriebs- und Beitragskosten für die Ortsgemeinde Waldweiler reduzieren. Eine Entscheidung stellte der Rat vorläufig zurück. Vorher wird die Obere Forstbehörde nochmals um Stellungnahme gebeten. Ortsbürgermeister Manfred Rauber gab bekannt, dass nach Mitteilung der Kirchengemeinde die Kosten für die Sanierung des Kindergartens Mandern teurer seien als vorgesehen. Die Ortsgemeinde will über eine Kostenbeteiligung zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.

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