Waldjugend Greimerath hilft bei Pflanzarbeiten

Waldjugend Greimerath hilft bei Pflanzarbeiten

Als Ausgleich für den Bau von Viehunterständen im Naturschutzgebiet Panzbruch sind dort an anderer Stelle neue Pflanzen in den Boden gesetzt worden. Diese Aufgabe hat die Waldjugend Greimerath übernommen.

Greimerath. Stieleichen, Heckenrosen, Weiß- und Schwarzdornsträucher: So vielfältig war die Palette an Pflanzen, mit der die Waldjugend Greimerath bei einer Umweltaktion im Panzbruch anrückte.
Mit viel Freude und Tatkraft übernahm die Gruppe im Naturschutzgebiet eine Ausgabe, die als Ausgleichsmaßnahme für den Bau von Viehunterständen dient. In der großen Moorlandschaft des Panzbruchs läuft seit 2013 ein Modellprojekt, bei dem das Gebiet ganzjährig durch Rinder und Pferde beweidet wird.
Der ehemalige Förster Ralf Taubert leitete die Aktion der Waldjugend: "Die Naturerfahrungen von Kindern im Wald und in der Landschaft sind sehr wichtig. Dadurch lässt sich ihre Entdeckerfreude wieder anregen, und verloren gegangene Sinnbezüge lassen sich wiederherstellen. Denn bei vielen Jugendlichen ist heute eine wachsende Gleichgültigkeit gegenüber Natur und Umwelt festzustellen."
Eltern und Lehrer aufrütteln


Gegen diesen Trend will die Waldjugend Greimerath mit ihren vielen Initiativen ankämpfen. Taubert erinnert sich an die Aussage eines Grundschülers, die lautete: "Ich spiele lieber drinnen, weil da ganz viele Steckdosen sind." Dem hält der Ex-Förster entgegen: "Das sollte uns zu denken geben und Eltern und Lehrer aufrütteln!" red

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