Waldweiler baut Ortsstraßen und Dorfplatz aus

Waldweiler baut Ortsstraßen und Dorfplatz aus

Waldweiler wandelt sich weiter zum Positiven. Bis zum Jahr 2015 werden Projekte geplant, die das Dorf attraktiver machen. Unverdrossen wird auf einen Windpark gedrängt, an dem sich auch der Forst beteiligen will. Das positive Ergebnis aus dem Verkauf von Holz hilft, Pläne umzusetzen.

Waldweiler. Die Ortsgemeinde Waldweiler ist auf einem Erneuerungskurs. Webdesigner Volker Oerschkes hat den Ortsgemeinderäten in ihrer jüngsten Sitzung vier Gestaltungsvorschläge für die Internetpräsenz des Dorfes unterbreitet. Nach Weihnachten will der zuständige Arbeitskreis entscheiden und die Seite mit Informationen füllen.
Bis Ostern soll mit dem Ausbau der Henningstraße begonnen werden. 170 000 Euro werden hier in die Straße und die Beleuchtung investiert. 70 Prozent der Kosten zahlen die Anlieger. Eine neue Wasserversorgung schlägt mit weiteren 56 000 Euro, neue Abwasserrohre mit 170 000 Euro zu Buche.
Im Investitionsprogramm stehen 5000 Euro für die Traumschleife Waldweiler-Kell, die im Sommer eingeweiht wird. 87 000 Euro wird der neu gestaltete Dorfplatz gegenüber der Kirche kosten. "Die Zusage einer Förderung von 35 000 Euro ist gerade eingetroffen", freut sich Ortsbürgermeister Manfred Rauber.
Bis 2015 will Waldweiler 20 000 Euro in die Flurbereinigung Wald stecken. Eine neue Unterstellhalle für den Bauhof darf 52 000 Euro kosten. Die Fußwegbefestigung im Bereich Dorfpark, Brunnen- und Hauptstraße wird 20 000 Euro teuer.
Großes Thema bei der jüngsten Ratssitzung war der Windpark, der auf dem Teufelskopf gebaut werden soll. Während der Vorstellung des Forstwirtschaftsplanes machte Forstamtsleiter Helmut Lieser klar: "Wenn der Standort genehmigt wird, sind wir dabei." Allerdings seien alte Buchenholzbestände tabu. Die Idee einer Besucherplattform auf einem Windrad und die Technik eines der beiden Sendemasten auf der Windkraftanlage zu montieren, sehen Forstleute positiv. "Das würde die Akzeptanz in der Bevölkerung steigern", sagt Lieser.
Gemeinsam mit Revierförster Axel Weber stellte er gute Zahlen aus dem Holzverkauf vor: "Aus geplanten 31 500 Euro wurde ein Gewinn von 121 255 Euro." Die stark gestiegenen Preise machten diesen Sprung möglich. Bei der Vorausberechnung für 2012 ist der Forst jedoch wieder vorsichtig und schreibt 40 500 Euro in den Plan. doth