Wanderwege und Stelzenhäuser

Die Bürger haben beraten, Rosa Vollmuth hat es in einen Plan gegossen. Fazit der Planerin: Wasserliesch ist ein Ort mit Potenzial. Sie macht Mut, Projekte anzupacken. Das Konzept soll weiter im Rat diskutiert werden.

Wasserliesch. Planerin Rosa Vollmuth ist zufrieden: "Die Bürgerbeteiligung war toll." 90 Wasserliescher beteiligten sich daran, ihr Dorf attraktiver zu gestalten. Die Mitglieder des Ortsgemeinderates hörten bei ihrer jüngsten Sitzung ein umfangreiches Programm, das nach Schätzung der Fachfrau für Arbeit in den nächsten 20 Jahren sorgt.
Vollmuth begann ihren Vortrag mit den neun fleißigsten Bürgern: "Diese Gruppe hat 21 Wanderrouten zusammengestellt, alle abgewandert und GPS-Daten veröffentlicht." Der Erholungswert sei von enormer touristischer Bedeutung. Auch ein Turmbau ist angedacht. "Für solche Projekte können sie Zuschüsse beantragen", sagte Vollmuth. Ähnliches gilt für das Areal um den Albach und entlang der Mosel. Eine Idee ist, hochwasserfeste Betonstege an der Mosel zu bauen. Sogar Übernachtungshäuser auf Stelzen kann sich Vollmuth vorstellen.
Die Ortseingänge liegen ihr am Herzen. Die Wasserliescher wollen das Dorf als "Tor zur Obermosel" ausweisen. Die Lindenallee in Richtung Konz wachse bereits: "In 25 Jahren sieht das fantastisch aus." Blumenbeete bringen weitere Farbtupfer. Für den Marktplatz wird statt eines Brunnens eine Fontäne vorgeschlagen, über der, wenn sie abgestellt werde, ein Festzelt aufgebaut werden könnte. Ein Dorffest ist in Planung, angedacht sind auch ein Jugendraum und ein Kinderferienprogramm. Nun soll ein Durchführungskonzept mit Kostenplanung folgen.