Wasserschaden im Kloster

Durch eine defekte Pumpe ist im Kloster Karthaus ein Wasserschaden in Höhe von 35 000 bis 40 000 Euro entstanden. Heute wird eine Bestandsaufnahme gemacht.

Konz. (kdj) Böse Überraschung im Kloster Karthaus: Aus den Lampen-Öffnungen in der Decke des Sitzungssaals drang Wasser und ruinierte die Decke, einen großen Teil des Mobiliars und obendrein einen Teil des Fußbodens.

Damit nicht genug. Das Wasser zog auch die Decke eines unter dem Sitzungssaal gelegenen weiteren Saals in Mitleidenschaft, der der benachbarten Ganztagsgrundschule St. Johann als Mensa dient. Dort war der Schaden allerdings weit weniger groß; außer einigen Feuchtigkeitsflecken hatte der Wassereinbruch keine schlimmeren Spuren hinterlassen. Ursache der unerwünschten Berieselung war eine defekte Pumpe der auf dem Dachboden untergebrachten Klimaanlage: Als diese Pumpe das Wasser des Kühlmittelkreislaufs nicht mehr ordnungsgemäß beförderte, bildete sich infolge der tiefen Temperaturen Eis in der Leitung, das sich ausdehnte und einen Schlauch zum Platzenbrachte.

Seit der Entdeckung des Schadens wird mit Hilfe von Pumpen versucht, das in die Decken-Bodenkonstruktion eingedrungene Wasser abzusaugen - mit welchem Erfolg lässt sich erst dann sagen, wenn die Pumpen kein Wasser mehr fördern.

Heute, Donnerstag, soll noch einmal eine Bestandsaufnahme des Schadens gemacht werden, ehe entschieden wird, wann die Reparaturarbeiten im Sitzungssaal schließlich beginnen können.