Wawern: Viel Lob für den Fitnesspark
Wawern · Die gute Annahme des Mehrgenerationen-Fitnessparks war ein Thema in der Bürgervertretung von Wawern. Am längsten beschäftigten sich die Ratsmitglieder jedoch mit einer neuen Gebührenordnung für die Nutzung der ehemaligen Synagoge und den Dorfgemeinschaftsraum.
Seit September gibt es in Wawern einen Mehrgenerationen-Fitnesspark (der TV berichtete), und seitdem reißt das Lob dafür nicht ab. In der jüngsten Sitzung des Wawerner Ortsgemeinderates zitierte Ortsbürgermeister Franz Zebe aus Dankschreiben, die ihn per Mail erreicht haben.
In der Sitzung wurden Spenden von der Sparkasse Trier (150 Euro) und RWE (2000 Euro) für den Fitnesspark offiziell angenommen. "Auch abends sieht man am Park noch Autos mit fremden Kennzeichen", freute sich Carmen Wagner (SPD).
Eine Engstelle vor der Leichenhalle auf dem Friedhof will der Rat beseitigen lassen. "Die Mauer wird bepflanzt und dafür die Grünanlage davor entfernt", erklärt CDU- Fraktionsvorsitzender Hans Greis, der mit dem Bauausschuss vor Ort war. Trauergäste sollen künftig nicht so gedrängt stehen müssen. Geschätzt 20000 Euro werden die Arbeiten kosten, die jetzt ausgeschrieben werden.
Eine Stunde lang wurden die Entwürfe der beiden Fraktionen für eine neue Gebührenordnung zur Nutzung der ehemaligen Synagoge sowie des Senioren- und Dorfgemeinschaftsraumes diskutiert. Die Miete für die ehemalige Synagoge mit Senioren- und Dorfgemeinschaftsraum kostet 80 Euro. Die Nutzung des Senioren- und Dorfgemeinschaftsraums alleine kostet für örtliche Vereine 20 Euro. Wird der Dorfgemeinschaftsraum an Privatpersonen aus Wawern vermietet, zahlen diese 70 Euro, Auswärtige 80 Euro. Die Angaben gelten jeweils für einen Tag. Diese neuen Gebühren werden am 1. Januar 2014 eingeführt.
Zehn Plätze wird eine Krippengruppe der Kindertagesstätte Wiltingen haben, an der sich auch Wawern beteiligen will. Die Erweiterung soll in der leer stehenden Hausmeisterwohnung der dortigen Turnhalle für 105 000 Euro eingerichtet werden. "Die Zusage des Landes für einen Zuschuss in Höhe von 95 000 Euro steht jedoch noch aus", warnte der Konzer Beigeordnete, Joachim Weber.
Schneller voran geht es mit der Einrichtung einer behindertengerechten Toilette im Bürgerhaus. Aufträge für die Elektroarbeiten über 858 Euro wurden an die Firma Schmitt in Konz und die Sanitärinstallation für 5306 Euro an die Firma Fischer in Wiltingen vergeben.