Weckmänner vom "Heiligen Mann"

Ein Mann im roten Mantel, langem, weißen Bart und mit goldenem Stab in der Hand - keine Frage, den Kindern in Züsch ist dieser Mann wohl bekannt. Schließlich besucht er sie regelmäßig einmal im Jahr in der katholischen Kirche in Züsch und bringt ihnen leckere Weckmänner mit.

Züsch. (red) Seit einigen Jahren schon ist es ein schöner Brauch, dass sich in Züsch in der katholischen Kirche alle Kinder mit ihren Eltern treffen, um gemeinsam auf den Besuch des Nikolaus zu warten.Und so war das Züscher Gotteshaus voll besetzt, als Gemeindereferent Rüdiger Glaub-Engelskirchen die Feier mit dem Kreuzzeichen eröffnete. Die Frauen aus dem Kindergottesdienstkreis hatten ein Schattenspiel vorbereitet: Es wurde mucksmäuschenstill, als die Geschichte "Jonas mit der Taube" vorgelesen und vorgespielt wurde.Die Kindergartenkinder sangen voller Vorfreude das Lied "Ich hör' ihn", und siehe da: Sogleich öffnete sich die Eingangstür, und der lang herbeigesehnte Nikolaus kam. Pfarrer Peter Sorg begrüßte den Besucher, und die Kinder der Grundschule Züsch brachten ein Nikolauslied zu Gehör.Weckmänner im Gepäck

Beim Verteilen der Weckmänner wurde jedem klar, dass insgesamt weit über 100 Kinder gekommen waren, die den "Heiligen Mann" sehen wollten, und so nahmen die meisten Kinder freudig ihren Weckmann entgegen.Für die unterhaltsame musikalische Umrahmung des Nachmittags sorgten der Musikverein Neuhütten sowie drei Jugendliche, die ein Lied mit der Flöte begleiteten.