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Wehren üben Einsatz in der Nacht

Wehren üben Einsatz in der Nacht

Bei einer Nachtübung haben die Feuerwehren Reinsfeld und Hermeskeil ihre Schnelligkeit getestet. Nachgestellt wurde ein Unfall mit drei Autos, zwei LKW und sieben Verletzten, die teilweise eingeklemmt waren.

Reinsfeld/Hermeskeil. Die Feuerwehr muss auch bei Dunkelheit sicher und schnell funktionieren. Eine besondere Herausforderung sind Unfälle, weil es teilweise auf Zentimeter ankommt, wo die Wehr die Rettungsschere ansetzen kann und wo nicht. Dies haben die Feuerwehren aus Hermeskeil und Reinsfeld, die seit diesem Jahr mit einer neuen Akku-Rettungsschere ausgerüstet ist, auf dem ehemaligen Übungsplatz der Bundeswehr getestet.
Simuliert wurde ein Verkehrsunfall mit drei Autos, zwei LKW und sieben verletzten, teils eingeklemmten Personen. Durch den "Rückstau" und die blockierte Fahrbahn durch die beteiligten Unfall-Fahrzeuge war keine direkte Anfahrt zu den Unfallstellen möglich. Die Unfallstelle zog sich über mehrere hundert Meter. Dies bedeutete für die etwa 45 Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren, dass alle Geräte geschleppt werden mussten, damit sie am jeweiligen Fahrzeug eingesetzt werden konnten.
Nach zwei Stunden waren alle Personen aus den Fahrzeugen befreit, das Übungsziel war erreicht und viele Akteure durchgeschwitzt. Wehrleiter Christoph Borresch, Wehrführer Daniel Bredel und drei Übungsbeobachter waren mit den Arbeiten zufrieden. Die Übung, die von Lars Becker und Frank Coura aus Hermeskeil ausgedacht war, wurde als anspruchsvoll, aber absolut realitätsnah empfunden. Natürlich waren vorher aus den Übungsfahrzeugen alle Betriebsstoffe entfernt und entsorgt worden. red