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Weihbischof besucht Jugendhilfezentrum

Weihbischof besucht Jugendhilfezentrum

"Wollen Sie auch mal?", fragt die 14-jährige Zoe, und reicht Weihbischof Helmut Dieser einen Pinsel mit roter Farbe. Der Weihbischof nimmt ihn und hilft Zoe beim Ausmalen eines Schnurrbarts auf einem weißen T-Shirt.

"Der sieht schon gut aus", sagt Dieser. Anlässlich des Josefstags - einem bundesweiten Aktionstag, der die Arbeit katholischer Einrichtungen für Jugendsozialarbeit thematisiert - hat Dieser das Jugendhilfezentrum Propstey St. Josef Taben-Rodt besucht. Nach einem Gottesdienst gab es neun verschiedene Workshops. Der Josefstag steht 2016 unter dem Motto: "Faire Arbeit! - Jugend braucht Perspektive". Die Propstey sei ein "klassischer Ort für den Josefstag", sagte Dieser. 86 Schüler besuchen dort die ganztägige Grund- und Hauptschule. Zudem gibt es eine Kita, Wohngruppen, ein schulisches Trainings- und Entwicklungsprojekt sowie ambulante Jugendhilfe. Einer der Schüler ist Justin (11). "In meiner alten Schule hatte ich öfter Streit", sagt er. In der Propstey gehe er aber gerne zur Schule. Justin will später Polizist werden. Derzeit interessiert sich der Fünftklässler mehr für Fußball. Derzeit gestaltet er ein Trikot. Dass der Weihbischof die Schule zum Josefstag besucht, findet Justin "cool". Er hat auch eine Aufgabe für ihn. Der Weihbischof soll auf das Trikot "Bayern" schreiben. "Na, bist du zufrieden mit mir?", fragt der Weihbischof nach getaner Arbeit. Der Junge nickt, fügt aber dann noch ein FC vor das Bayern. red
Infos gibt es beim Förderverein Propstey unter Telefon 06582/9140-0 und unter <%LINK auto="true" href="http://www.pallottiner-jugendhilfe.de" text="www.pallottiner-jugendhilfe.de" class="more"%>