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Weihnachtsshopping kontra Glatteis

Weihnachtsshopping kontra Glatteis

Die Wetterfrösche haben falsch gelegen: Das angekündigte Glatteis war nur halb so schlimm. Zahlreiche Besucher hätten sich dadurch ohnehin nicht davon abhalten lassen, die Gelegenheit zum langen Einkaufen in Saarburg wahrzunehmen.

Saarburg. "Die Wettervorhersage mit Glatteiswarnung hat viele Kunden abgeschreckt", bedauert Stefan Müller-Hamann vom Arbeitskreis Ideen und Konzepte (IKO) im Saarburger Gewerbeverband (SGV). Tatsächlich ist es halb so schlimm gewesen mit dem rutschigen Untergrund beim Weihnachtsshopping bis 22 Uhr. Rund 60 Fachgeschäfte hatten sowieso sorgfältig vor ihren Läden Schnee und Eis entfernt, und das Tauwetter war schon weit fortgeschritten.
Familie Dallevedove aus Wiltingen traute sich nach Saarburg. "Es ist schon etwas Besonderes bis 22 Uhr einkaufen zu können", findet Melanie Dallevedove. "Das geht alles ohne Eile und entspannt in schöner Atmosphäre", fügt ihr Mann Stefan hinzu.
Große Einbußen hatten die Geschäftsleute dennoch nicht zu verzeichnen, denn, wer trotz negativer Wettervorhersage zum Weihnachtsshopping kam, kaufte auch meistens was. Viele "Sehleute" blieben zu Hause. "Aber diejenigen, die nur schauen und später etwas kaufen, brauchen wir Geschäftsleute auch", sagt IKO-Sprecher Müller-Hamann. doth