Weiter ungewisse Aussichten für Ferienpark an der Hermeskeiler Kaserne

Weiter ungewisse Aussichten für Ferienpark an der Hermeskeiler Kaserne

Die Zukunft der früheren Hermeskeiler Kaserne bleibt in der Schwebe. Die privaten Investoren, die dort den Ferienpark „Dorf Hochwald“ planen, haben immer noch nicht den Kaufpreis für die Garnison gezahlt, verhandeln aber weiter mit Geldgebern. Der Zweckverband Konversion entscheidet am 10. Februar, ob er weiter mit ihnen zusammenarbeitet.

Die privaten Investoren – die Dorf Hochwald Kommanditgesellschaft (KG) – haben beim Bund noch nicht ihre offene Rechnung für den Kauf der früheren Hermeskeiler Kaserne bezahlt. Das hätten sie ursprünglich bis zum 1. Februar tun sollen. Es geht dabei um eine Summe von 1,6 Millionen Euro, die bereits im Mai 2010 vertraglich verabredet worden war.

Anfang Januar hatte die KG um ihren Geschäftsführer Peter Heck einräumen müssen, dass sie die Gesamtfinanzierung ihres insgesamt 25 Millionen Euro teuren Projekts, mit dem die Kaserne in einen großen Hotel- und Ferienpark, umgewandelt werden sollte, nicht durch Bankenkredite sichern kann. Man werde sich aber um eine Zwischenfinanzierung bemühen, um den Kaufpreis zu begleichen und das Vorhaben in kleineren Schritten umzusetzen (volksfreund.de). Bisher ist aber noch kein Geld an den Bund geflossen.

Eine Sprecherin der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) wollte sich dazu am Dienstag auf Anfrage von volksfreund.de zwar nicht äußern. Heck bestätigt aber diesen Sachverhalt. Er fügt jedoch hinzu: Wir bleiben an dem Projekt dran und sind auch weiterhin guter Dinge, dass wir die Zwischenfinanzierung hinbekommen“, Es würden im Laufe der Woche noch Verhandlungen mit einer Fondsgesellschaft und einem privaten Geldgeber aus dem gewerblichen Bereich über eine Beteiligung am Dorf Hochwald-Projekt laufen. „Wir haben die Bima darum gebeten, es jetzt nicht auf einen Tag ankommen zu lassen“, sagt der Hermeskeiler Bürgermeister Michael Hülpes (CDU), Vorsteher des Zweckverbands Konversion, mit Blick auf eine mögliche Rückabwicklung des Kaufvertrags.

Der Bund ist zwar Besitzer des Militärgeländes, der Zweckverband hat aber die Planungshoheit darüber. Das Gremium kommt am 10. Februar zusammen. „Dann müssen wir die Grundsatzentscheidung treffen, wie es weitergehen soll“, sagt Hülpes.

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