Wirtschaft Wellen wehrt sich gegen Staub und Verkehr

Wellen · Die Beschwerden über die Auswirkungen des Bergbaus im Ort nehmen zu. Was Bürger, Politiker und die Firma TKDZ dazu sagen.

 Eine Bürgerversammlung unter freiem Himmel in Wellen – der Ärger über die Staubentwicklung durch den Bergversatz und die unklare Zukunftsstrategie der Firma Porr AG, deren Tochterfirma die Trierer Kalk-, Dolomit- und Zementwerke (TKDZ) sind, verunsichert die Menschen.

Eine Bürgerversammlung unter freiem Himmel in Wellen – der Ärger über die Staubentwicklung durch den Bergversatz und die unklare Zukunftsstrategie der Firma Porr AG, deren Tochterfirma die Trierer Kalk-, Dolomit- und Zementwerke (TKDZ) sind, verunsichert die Menschen.

Foto: Jürgen Boie

Auf Josef Kiefers Photovoltaikanlage in Wellen liegt feiner gelblicher Staub. „Jeden Tag schwebt der Dreck in der Luft. Das beeinträchtigt die Stromproduktion, und Wäsche draußen aufzuhängen, ist meistens unmöglich“, schimpft der Krankenpfleger. Der Grund für Kiefers Problem sind Abfälle wie Gipskarton und ähnliche Materialien, die seit rund sieben Jahren als sogenannter Bergversatz in die Bergwerksstollen der traditionsreichen Trierer Kalk-, Dolomit- und Zementwerke (TKDZ) – heute eine Tochterfirma des österreichischen Baukonzerns Porr AG – zur Sicherung des ausgehöhlten Gesteins eingelagert werden.