Wenn die Augen schwächer werden

Beim Augenarzt und Optiker erhalten Sie kompetente Hilfe und Hilfsmittel

Augenkrankheiten wie Katarakt, Glaukom, diabetische Retinopathie und altersbedingte Makula-Degeneration sind die vier Hauptursachen für Erblindung und treten mit zunehmendem Alter verstärkt auf. Den Augenärzten stehen in diesem Zusammenhang heute sehr effektive diagnostische und therapeutische Verfahren zur Verfügung.

Wichtig ist das Erkennen einer Augenerkrankung zum frühest möglichen Zeitpunkt. Bei jeder Art von Sehverschlechterung sollte zuerst der Augenarzt aufgesucht werden. Wenn krankhafte Veränderungen im Bereich der vorderen oder hinteren Augenabschnitte aufgetreten sind, finden sich meist gute Möglichkeiten, die Sehkraft mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen. Im einfachsten Fall hilft eine verbesserte Brille weiter.

Wird aber ohne gründliche Untersuchung einfach eine neue Brille angefertigt, kann dadurch auch eine ernste Augenkrankheit verschleiert und der beste Therapiezeitpunkt verpasst werden. Empfehlenswert ist, angebotene Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen, damit die Augen erst gar nicht schwächer werden.

Woche des Sehens



Während der Woche des Sehens bieten Augenärzte Vorträge und Informationsveranstaltungen zu Vorsorgeuntersuchungen und Therapiemöglichkeiten für Senioren, deren Angehörige und Freunde sowie Betreuungs- und Pflegepersonal an. "Blindheit verstehen, Blindheit verhüten" ist das Motto der Woche des Sehens. Mit der Aktionswoche wollen die Initiatoren auf den Wert guten Sehens, die Möglichkeiten der Verhütung von Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und den Entwicklungsländern hinweisen. Darum finden seit 2002 über das gesamte Bundesgebiet verteilt jeweils im Oktober zahlreiche Veranstaltungen statt. Eingebunden sind in jedem Jahr die zwei Tage: "Welttag des Sehens" (immer der zweite Donnerstag im Oktober) und der "Tag des weißen Stocks", der stets am 15. Oktober begangen wird.

Tipps der Augenärzte



Lassen Sie in regelmäßigen Abständen Sehschärfe und Augenbefund kontrollieren.

Machen Sie von dem Angebot zur Früherkennung des Glaukoms spätestens nach Vollendung des 40. Lebensjahres Gebrauch.

Wer an hohem Blutdruck, Diabetes oder Krankheiten des rheumatischen Formenkreises leidet, sollte regelmäßig den Augenarzt aufsuchen.

Jede Augenentzündung sollte zum Augenarzt führen, denn Selbstbehandlung kann fatale Folgen haben.

Gehen Sie mit Ihren Kindern frühzeitig zum Augenarzt. Bei etwa zehn Prozent aller Kinder besteht in den ersten Lebensjahren die Gefahr, dass sie eine Sehschwäche entwickeln, die nur durch frühzeitige Behandlung vermieden werden kann. Deswegen sollten alle Kinder im Alter von 30-42 Monaten und zusätzlich die Risikokinder (Eltern oder Geschwister schielen oder haben deutliche Sehfehler) mit 6-9 Monaten von einem Augenarzt untersucht werden. Suchen Sie den Augenarzt auf, wenn Ihr Kind in der Schule Schwierigkeiten beim Lesen hat oder oft unkonzentriert erscheint.