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Westwallmuseum Konz an Ostern mit Sascha Berweiler

Geschichte : Bunkermuseum: Suche nach Angehörigen

Sascha Berweiler, Bunkerwart und Museumseigner des Westwallmuseums in Konz,  hat am  Wochenende einige Besucher in seiner Anlage in der Granastraße empfangen. Viel Betrieb sei nicht gewesen und auch die Einnahmen über Kuchenverkauf sind wegen Corona weggefallen, aber Berweiler sieht die Sache gelassen.

Der Bunkereigner hat auch neue Exponate ausgestellt – zum Beispiel seltene Bilder von durch Bomben zerstörten Häusern in Konz. Es handelt sich um Privatfotos, die er nicht ins Internet stellen will. „Dann kommt ja niemand gucken“, sagt er.

Doch Berweiler macht nicht nur Werbung in eigener Sache, er ist auch auf der Suche nach jemandem, der ihm helfen kann. Auf einer Müllhalde sei ein Grabstein gefunden worden. Hermann Madert  stehe auf dem Stein. Geboren am 20. September 1912, verstorben am 12.2.19 ... Die Ecke unten rechts sei leider abgebrochen, die Inschrift unvollständig. Berweiler würde den Stein gerne den Nachfahren überlassen.

Vom 8. bis zum 10. Mai, zum 76. Jahrestag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg,  hat der Bunker-Eigentümer eine Veranstaltung geplant: Es werde Jeeps zum Anfassen geben, vielleicht auch einen Panzer, sagt er. Fahrten mit den Jeeps werde es wegen Corona nicht geben.