Wie der Übergang von Kita zur Grundschule angstfrei werden kann

Hermeskeil · Kindergartenkinder sollen keine Angst vor der Grundschule haben und die kindliche Begeisterung für Lernen soll mit dem Eintritt in die Schule erhalten bleiben. Das ist ein Ziel des Runden Tischs Hermeskeil mit Erzieherinnen, Grundschullehrern und Elternvertretern.

Hermeskeil. Zu einem Runden Tisch Hermeskeil haben sich Erzieherinnen, Grundschullehrer und Elternvertreter aus der Stadt Hermeskeil und einigen umliegenden Gemeinden getroffen, um die Arbeitsbeziehungen von Grundschulen und Kindertagesstätten zu diskutieren. Zu Beginn des Jahres hatten die Leiterinnen der Hermeskeiler Kindertagesstätten sich zusammengetan, um dem vorhandenen Austausch neue Impulse zu geben. Im Mittelpunkt stand der gemeinsame Wunsch, den Übergang der Kinder von der Kindertagesstätte in die Grundschule attraktiv und angstfrei zu gestalten.
Eine zentrale Frage lautete, woran sich ablesen lässt, dass der Wechsel in die Schule gelingt. Die Beteiligten waren sich einig: Wenn die kindliche Begeisterung für Lernen mit dem Eintritt in die Schule erhalten bleibt, wenn Schule Spaß macht, dann ist ein erstes Ziel erreicht. Dieser Erfolg stellt sich allerdings nur mit gründlicher Vorbereitung ein. Er setzt die gemeinsame und dauerhafte Arbeit von Eltern, Erziehern und Lehrern voraus - eine Erziehungspartnerschaft, aus der alle, vor allem aber die Übergangskinder, Nutzen ziehen.
Der Austausch zwischen den Grundschulen und den Kindertagesstätten hat Tradition. Der runde Tisch Hermeskeil baut auf diese Wechselbeziehungen auf, will sie aber über das Tagesgeschäft hinaus verstetigen. Der Runde Tisch bietet die Chance, die vorhandene Kultur des Vertrauens aufrechtzuerhalten und gezielt zu kooperieren. Der Vernetzung der bisherigen Erziehungs- und Bildungsangebote zwischen Kindergarten und Grundschule kommt dabei eine besondere Rolle zu.
Das erste Treffen bot Gelegenheit zu einem ersten Austausch zur pädagogischen Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule. Im zweiten Treffen hatten Eltern, Erzieher, Lehrer und Vertreter der Gemeinde, der Schulbehörde und der Amtsärztin des Kreises Gelegenheit, den Weg der angehenden Schulkinder im Detail zu diskutieren und Lösungen für mögliche Hürden zu finden. Beispielsweise sind Eltern, die ihr erstes schulpflichtiges Kind begleiten, nicht immer ausreichend über die formal notwendigen Schritte zur Einschulung informiert. Die Teilnehmer des Runden Tisches beschlossen, diesem Bedarf mit einem "Leitfaden für Eltern" abzuhelfen. Er wird über die wichtigsten Schritte zum Eintritt in die Schule informieren. red