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Wiederkehrende Beiträge oder Einmalzahlungen durch Anwohner in Konz Kommlingen

Straßenbau : Wer den Ausbau in Kommlingen bezahlt

Der Tag der Entscheidung naht. Am Montag, 15. März, ab 19 Uhr wird der Ortbeirat des Konzer Höhenstadtteils Kommlingen darüber abstimmen, ob nur die Anlieger oder alle Kommlinger ihren Beitrag zum Ausbau der K 136 beisteuern müssen.

Das Gremium entscheidet, ob für das laufende Ausbauprojekt wiederkehrende Beiträge erhoben werden oder ob es – wie ursprünglich geplant – bei Einmalbeiträgen bleibt. Letztgültig ist die Entscheidung im Ortsbeirat nicht. Johannes Tittel, Presseprecher der Konzer Verwaltung, erklärt: „Der Ortsbeirat soll dem Stadtrat eine Empfehlung zur Beitragserhebung aussprechen. Hier kann zwischen der Beibehaltung des Erhebungssystems der einmaligen Ausbaubeiträge oder der Einführung des wiederkehrenden Ausbaubeitrages (WKB VA) gewählt werden.“

Die Verwaltung weist darauf hin, dass aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen die Zuhörer-/Zuschauerplätze im Bürgerhaus Konz-Kommlingen begrenzt sind. Es könnten maximal acht Zuschauer an der Sitzung teilnehmen. „Da die Verwaltung aber von einem hohen Informationsbedürfnis der Menschen ausgehe, würden die  betroffenen Anlieger im Anschluss an die Sitzung über die Empfehlung des Ortsbeirates angeschrieben, verspricht Tittel.

Der Ausbau der Straße, der Leitungen und Kanäle in Kommlingen läuft seit Herbst 2019 und soll bis Anfang Mai abgeschlossen werden. Insgesamt fallen Kosten von 1,8 Millionen Euro an. Kreis (518 000 Euro), Verbandsgemeindewerke (696 000 Euro), ein Internetversorger (142 000 Euro) und das Land (10 000 Euro) beteiligen sich an der Finanzierung. Auf die Anlieger oder alle Kommlinger entfällt laut Stadtratsbeschluss die Hälfte des städtischen Anteils von 431 000 Euro für Straßenlaternen, Bürgersteige und Stichstraßen (der TV berichtete).