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Winterliches Idyll an Saar, Mosel und im Hochwald

Wetter : Winterliches Idyll an Saar, Mosel und im Hochwald

Weißer Puderschnee schmückt die Landschaft zeitweise auch in den Tallagen. In den Hochlagen bleibt es ruhig.

Selbst das Saar- und Moseltal wurden am Wochenende wegen kühler Temperaturen und Schneefall zumindest kurzzeitig zum Winterwunderland. So zeigen Drohnenaufnahmen aus Saarburg, wie dort Häuser, Wiesen und Weinberge mit einer dünnen Schneeschicht überzogen sind. Es sind wunderschöne Bilder, die die frostig-schöne Winteratmosphäre widerspiegeln.

Von Problemen wegen der Schneefälle wurde nichts bekannt. Ein Sprecher der Polizeiinspektion Saarburg erklärt auf TV-Anfrage, dass es im Bereich der PI, die für die Verbandsgemeinde (VG) Konz und weite Teile der VG Saarburg-Kell zuständig ist, weder zu größeren Menschenansammlungen an Rodelhängen noch zu Unfällen auf schneeglatten Fahrbahnen gekommen sei. Im Gegensatz zu den Tagen vorher, als noch im Bereich Dreikopf an der B 268 zwischen Pellingen und Zerf teilweise Schneeausflügler unterwegs gewesen seien, sei es auch dort am Wochenende ruhig geblieben. Der Winterdienst habe zudem vorbildlich gearbeitet und die Straßen frühzeitig gestreut.

Ein Beamter der Polizeiinspektion Hermeskeil beschreibt die Situation rings um die Wintersportgebiete in der VG Hermeskeil mit zwei Worten: „tote Hose.“ Zwei Kontrolleinsätze, die im Vorfeld geplant wurden, um größere Menschenansammlungen an beliebten Rodelhängen zu verhindern, seien vorzeitig abgebrochen worden, sagt er zum TV.

Die Verbandsgemeinde Hermeskeil hatte vor dem Wochenende die Sperrung von Rodelhängen, Parkplätzen und Straßen sowie Großkontrollen angekündigt, um Verstöße gegen die Corona-Bekämpfungsverordnung zu verhindern. Bürgermeister Hartmut Heck erklärt am Sonntag auf TV-Anfrage, dass er sich selbst an den problematischen Stellen umgesehen habe. „Samstags und sonntags war keine Menschenseele unterwegs“, sagt er. Ob das an der Öffentlichkeitsarbeit, den Sperrungen oder der Einsicht der Menschen liege, wisse er nicht. Es könne auch eine Rolle spielen. „Hauptsache: Es gab keine größeren Menschenansammlungen.“

 Eine dünne Pulverschneedecke überzieht die Gebäude, die Saarradwege und die Weinhänge rund um Saarburg.
Eine dünne Pulverschneedecke überzieht die Gebäude, die Saarradwege und die Weinhänge rund um Saarburg. Foto: Wilfried Hoffmann/TV/Wilfried Hoffmann

Ein weiterer möglicher Grund neben den Einsätzen von Polizei und Ordnungsämtern könnte natürlich auch sein, dass sich die Menschen mehr verteilt haben. Schließlich gab es auch Schnee an Orten, wo es bisher nicht geschneit hat.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Schnee an der Saar