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Wissenswertes über Kochen und Backen mit alternativem Süßstoff

Wissenswertes über Kochen und Backen mit alternativem Süßstoff

Ernährungsberaterin Rosemarie Günther-Arand von der Verbraucherzentrale referiert am Dienstag, 4. Juni, im Haus der Familie in Merzig über den südamerikanischen Süßstoff Stevia. Die Teilnehmer bereiten selbst Limonade und Fruchtjoghurt damit zu.

Merzig. Aus der blattreichen Staudenpflanze "Stevia rebaudiana", die aus Südamerika stammt, wird ein Süßstoff gewonnen, der eine weitaus höhere Süßkraft als normaler Zucker hat und zudem noch kalorienfrei ist. Die Urbevölkerung dort nutzt Stevia seit Jahrhunderten als Heilpflanze und kalorienloses Süßungsmittel. Die frischen Blätter der Pflanze schmecken ähnlich wie Lakritz oder Süßholz.
Tipps für neue Rezepte


In der Europäischen Union ist Stevia seit 2011 als Süßstoff zugelassen. Verbraucher erkennen das Süßungsmittel als Steviol-Glycoside unter der E-Nummer 960. Aber ist Stevia wirklich eine gesunde Alternative und was ist bei der Zubereitung mit Stevia zu beachten? In der Veranstaltung am Dienstag, 4. Juni, 10 Uhr, im Haus der Familie, Hochwaldstraße 13, in Merzig erfahren interessierte Verbraucher alles Wissenswerte über Stevia. Die Referentin, Ernährungsberaterin Rosemarie Günther-Arand, gibt Tipps zur Verwendung und liefert Rezepte. Denn auch Desserts, Kuchen und Torten können mit Stevia zubereitet werden. Allerdings sind hier andere Mengenangaben als bei Zucker zu beachten.
Die Teilnehmer können an diesem Vormittag auch selbst mit Stevia experimentieren; zubereitet werden unter anderem Zitronenlimonade und Fruchtjoghurt; auch Kuchen kann gekostet werden. red
Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 06861/6032 im Haus der Familie oder Telefon 06861/5444 bei der Verbraucherberatungsstelle Merzig oder per E-Mail an die Adresse
vzmerzig@vzsaar.de