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Außengastronomie in Konz, Saarburg und Hochwald: Wo Biergärten und Terrassen an Ostern zum Stopp einladen

Außengastronomie in Konz, Saarburg und Hochwald : Wo Biergärten und Terrassen an Ostern zum Stopp einladen

Wo können Wanderer oder Radfahrer nach einer Tour einkehren? Wir haben einige Tipps zusammengestellt, wo die Außengastronomie im Raum Konz, Saarburg und Hochwald an den Feiertagen mit entsprechenden Corona-Auflagen geöffnet oder Verpflegung to go möglich ist.

Nach dem Osterspaziergang ein kühles Bier oder einen Kaffee im Biergarten trinken – das ist aufgrund der aktuellen Corona-Situation mit gewissen Auflagen verbunden. Dazu zählt der tagesaktuelle Nachweis eines negativen Corona-Schnelltests und in der Regel eine Vorabreservierung bei den Restaurants. Trotz des Zusatzaufwands haben einige Betriebe bereits seit vergangener Woche ihre Außengastronomie geöffnet, und das zuletzt warme Frühlingswetter lockte die Gäste auf die Terrassen.

Im Waldrestaurant Spießbratenhalle an der beliebten Freizeitanlage in Schillingen ist der Biergarten an den Ostertagen täglich von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Alternativ kann dort auch Essen to go bestellt werden. „Die Rentabilität steht für uns nicht im Vordergrund“, sagt Mitinhaber Manuel Marx. „Wir haben für unsere Mitarbeiter und den Gästen zuliebe aufgemacht, um ihnen wieder ein Stück mehr Normalität zu ermöglichen.“ Wer im Biergarten etwas essen oder trinken möchte, muss entweder eine Bescheinigung über einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) mitbringen oder einen Test vor Ort vornehmen. Dieser kann von zu Hause mitgebracht oder zum Selbstkostenpreis gekauft werden. Wer reserviert, bekommt bevorzugt einen Tisch. Unter den ersten Gästen im Biergarten sind Jutta und Frank aus Trier. „Wir kommen sehr gern hierher und genießen ein uriges Essen und die schön Atmosphäre“, sagen sie. Die „kleine Unannehmlichkeit“ mit dem notwendigen Coronatest nähmen sie dafür gern in Kauf.

Direkt am Wasserfall in Saarburg hat die Familie Russo ihre Zunftstube geöffnet, täglich durchgehend ab 11.30 Uhr. Auch dort ist wie überall der vorherige Coronatest Pflicht. „Wer den Test bei uns vor Ort macht, bekommt eine Bescheinigung, die dann 24 Stunden gültig ist“, sagt Janine Russo. Die könne dann unter Umständen auch noch am Folgetag genutzt werden. Um besser kalkulieren zu könne, gebe es vorerst eine „kleine Karte“, sagt Russo. Das Angebot sei aber schon rege genutzt worden. Wer sich nicht setzen wolle, der bekomme alle Speisen auch zum Mitnehmen.

In Nittel hat die Weinstube Apel ihre Terrasse in Betrieb genommen. Ab 12 Uhr ist dort über die Feiertage täglich durchgehend geöffnet. Neben dem Test muss zwingend vorab reserviert werden. Für das Osterwochenende seien aber sicher „wetterabhängig“ auch kurzfristig noch Tische zu haben, sagt Philipp Apel. In Konz hat über Ostern der Biergarten des Fischerhauses täglich ab 15 Uhr geöffnet.

In Kell am See liegt das Hotel zur Post unmittelbar am viel genutzten Ruwer-Hochwald-Radweg. Ab Karfreitag sei die Terrasse täglich von 11.30 bis 18.30 Uhr auf mit durchgehend offener Küche, teilt Inhaber Michael Krämer mit. Der erforderliche negative Test könne auch vor Ort unter Aufsicht erfolgen, Tests sind für 3,50 Euro vorrätig. Krämer glaubt, dass einige Gäste die im Restaurant ausgestellte Bescheinigung über ihr hoffentlich negatives Testergebnis mehrfach nutzen werden: „Die Männer fahren samstagsmittags Fahrrad und können am Sonntagmittag noch mal essen gehen.“ Bei der Tischreservierung sei anzugeben, ob der Test vor Ort erfolgen soll. Dann werde die „Testzeit“ für den Gast gleich mit „geblockt“. Spontane Gäste sind laut Krämer ebenso willkommen, wegen der Testung könne jedoch etwas Wartezeit entstehen: „Wir hoffen, damit ein sicheres Konzept für den Osterausflug "light" zu bieten.“

Wer am Stausee in Kell unterwegs ist, bekommt täglich ab 12.30 Uhr unter anderem Bratwurst, Schwenkbraten, Pommes, Eis, Kuchen, Limo und Kaffee am Grillmobil bei Hau’s am See – alles jedoch to go, die Terrasse ist noch geschlossen.

Am Gasthaus Reh, in Gusterath-Tal ebenfalls direkt am Ruwer-Hochwald-Radweg gelegen, bleibt die Terrasse zwar zu. Die Betreiber schreiben jedoch auf ihrer Facebook-Seite: „Damit ihr aber beim Spazierengehen oder Radfahren nicht verhungert oder verdurstet, gibt es samstags und sonntags ab 12 Uhr ein paar neue Kleinigkeiten to go.“ Diese könnten dann unterwegs beim nächsten Stopp verzehrt werden, heißt es auf TV-Nachfrage.

Manche Gastronomen haben sich aufgrund der zunächst schlechten Wetterprognosen für das Oster-Wochenende entschieden, ihre Terrassen nicht zu öffnen und stattdessen bei Abholangeboten zu bleiben. Vor einem Besuch empfiehlt sich daher in jeden Fall ein Blick auf aktuelle Informationen auf der Internet- oder Facebookseite des jeweiligen Betriebs.