Wo Leben in Totholz steckt

Zur Wanderung "Totes Holz, des Försters Stolz" laden Landesforsten Rheinland-Pfalz, Forstamt Hochwald in Kooperation mit dem Naturpark Saar-Hunsrück am Sonntag, 13. Juli, von 15 bis 18 Uhr, in den Wald bei Züsch ein. Forstrevierleiter Wilhelm Zimmermann stellt das Konzept des Landes Rheinland-Pfalz zum Umgang mit Biotopbäumen sowie Alt- und Totholz vor.

Er geht den Fragen nach wie: Ist Totholz wirklich tot? Was machen denn mehr als ein Drittel der im Wald lebenden 13 000 Arten in diesem Holz? Wieso können vermodernde Baumstümpfe und absterbende Baumstämme für Insekten, Vögel, Wirbeltiere und Pilze als Lebensgrundlage und Brutraum so interessant sein?
Die Teilnehmer erwartet ein Waldspaziergang der besonderen Art: Sie kommen den Geheimnisses des Waldes aus neuen Blickwinkeln auf die Spur und erhalten so Einblick zu den Zielen und Grundsätzen zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Als Ausrüstung werden festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung empfohlen. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Treffpunkt ist der Rastplatz Fraubachtal gegenüber der Abzweigung Landesstraße 165/Kreisstraße 101 nach Züsch. red
Weitere Informationen und Anmeldung beim Forstamt Hochwald unter der Nummer 06503/9279-0 oder bei Wilhelm Zimmermann, Telefon 06503/3689.