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Zeitreise lockt viele Besucher ins Nitteler Bürgerhaus

Zeitreise lockt viele Besucher ins Nitteler Bürgerhaus

Zu einer "Zeitreise" luden die Nitteler Geschichts- und Kulturfreunde ein. Die Ausstellung zur Geschichte der Menschen in der Obermoselgemeinde erfreute sich eines großen Publikumsandrangs.

Nittel. Ein Rundgang durch das Nitteler Bürgerhaus, gestaltet wie eine Zeitreise durch die Geschichte Nittels und seiner Ortsteile Rehlingen und Köllig - Hunderte Besucher wollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Die ausgestellten Fotos, Zeitungsartikel und Gegenstände aus mehreren Jahrhunderten Nitteler Lebens sorgten für Staunen, Schmunzeln und vor allem viel Gesprächsstoff. Vor den über 20 Infotafeln sammelten sich Dutzende Betrachter und tauschten ihre eigenen Erlebnisse zu den dargestellten Ereignissen aus. Der Saal war dekoriert mit Werkzeugen aus der Weinproduktion und traditionellen Fahnen, zum Beispiel von der Handwerkervereinigung Nittels oder dem Kirchenchor Cäcilia. Die "Gääkisch Fraleit", die Nitteler Karnevalsfrauen, boten Kaffee und Kuchen an. Staunen durfte man, wie viele Weinköniginnen es in Nittel bereits gab. Einige von ihnen ließen sich dann nicht lange bitten, noch einmal vor der Stellwand mit den Fotos von 30 Weinköniginnen zu posieren. Anneliese Zilliken (Nitteler Weinkönigin 1972 - 1974, Gebietsweinkönigin von Mosel-Saar-Ruwer 1973 - 1974) und ihre Nachfolgerinnen zeigten dabei, dass sie nichts von ihrer Ausstrahlung verloren haben. Hans-Josef Wietor, der die Ausstellung zusammen mit den Geschichts- und Kulturfreunden organisiert hat, bedauerte, dass er nicht alle Weinköniginnen zeitgleich eingeladen hatte. "Das wäre noch mal ein toller Anblick geworden", sagte er. "Aber vielleicht machen wir in ein paar Jahren noch einmal eine Ausstellung zur Nitteler Geschichte." jbo