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Zerfer SPD hält an zwei Standorten für Realschule fest

Zerfer SPD hält an zwei Standorten für Realschule fest

Die Verbandsgemeinde Kell soll ein klares Bekenntnis zum Bildungsstandort Zerf mit Erhalt der dortigen Realschule plus abgeben. Das fordern Günter Dexheimer und Andreas Rommelfanger, die Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Zerfer Rat beziehungsweise des SPD-Ortsvereins Zerf.


Hintergrund sind Überlegungen auf Kreis-Ebene, die bisherige Dislozierung der Realschule plus Kell/Zerf aufzugeben. Derzeit ist die Schule noch auf zwei Standorte verteilt. Die Kinder der Klassen fünf und sechs werden in Kell unterrichtet, ab Klasse sieben wechseln sie nach Zerf.
Am 15. Juni entscheidet der Kreistag, als politisches Gremium des Schulträgers, darüber, ob die Realschule nur noch am Standort Kell fortgeführt wird, was das Aus für den Realschulstandort Zerf bedeuten würde (der TV berichtete). Die Zerfer SPD lehnt diese Pläne ab und sieht auch die VG in der Pflicht. "Wir kämpfen für die Realschule plus in Zerf. Eine Verbandsgemeinde muss hinter ihrem Schulstandort stehen", sagen Dexheimer und Rommelfanger. Sie wollen sich daher dafür starkmachen, dass sich der VG-Rat in seiner nächsten Sitzung mit dem Thema Realschule befasst.
Rommelfanger und Dexheimer sagen: "Wir wollen wissen, wer wirklich hinter dem Konzept der gemeinsamen Schule an zwei Standorten steht. Jetzt gilt es, eindeutig Farbe zu bekennen." Auch die Frage einer möglichen Rückübertragung der Schule vom Kreis an die VG müsse auf den Tisch. "Wir raten davon ab, diesen unseren Bildungsstandort ohne Not wegzusparen. Das werden wir nicht kampflos hinnehmen", sagen Rommelfanger und Dexheimer abschließend.
Nach Auskunft von Bürgermeister Martin Alten (CDU) kommt der Keller VG-Rat voraussichtlich am 21. Mai das nächste Mal zusammen und wird sich dann auch mit dem Schulthema befassen. ax