Zufriedenstellende Bilanz

Positive Zahlen konnte die Volksbank Hochwald in ihrem Jahresbericht 2007 vermelden. Aus dem Überschuss zahlt sie wie in den Vorjahren sechs Prozent Dividende.

Mandern. Jammern ist nicht angesagt bei der Volksbank Hochwald: Binnen Jahresfrist ist die Bilanzsumme von 148,8 Millionen Euro auf 152,5 Millionen Euro angewachsen - ein Plus von rund 2,5 Prozent. Und auch die Kundeneinlagen haben sich positiv entwickelt. Die Steigerung um 8,3 Millionen Euro entspricht einem Plus von 6,9 Prozent. Die Sichteinlagen sind um fast zehn Prozent gestiegen, die Spareinlagen um 1,8 Prozent und die befristeten Einlagen sogar um 26,4 Prozent. Das Volumen der gewährten Kredite ging zwar zurück von 94,2 Millionen Euro auf 92,3 Millionen, doch insgesamt weist das von der Volksbank betreute Kundenvolumen (Kredite und Einlagen sowie vermittelte Kredite und Guthaben bei Verbundpartnern) erneut nach oben. Nach der Vorjahressteigerung um 11,5 Millionen Euro auf 289,7 Millionen Euro sind es per Dezember 2007 stattliche 301,4 Millionen Euro. Gesunken ist hingegen der Bilanzgewinn. Und zwar von 438 506 Euro in 2007 auf 396 740 Euro per 31. Dezember 2007. Unterm Strich entspricht diese Differenz von 41 766 Euro 9,5 Prozent.Mitgliederzahl sinkt weiter

Auf Vorschlag des Vorstands zahlt die Volksbank Hochwald aus dem Jahresüberschuss aber wie in den beiden Vorjahren eine Dividende von sechs Prozent. Weiterhin rückläufig ist die Mitgliederzahl, die schon im Vorjahr von 3883 auf 3800 (minus 2,14 Prozent) gesunken war. Per Dezember 2007 sind es nur mehr 3705 Mitglieder (minus 2,5 Prozent). Die Zahl der Kunden beläuft sich auf 14 584.Dennoch zog der Vorstand vor 124 versammelten stimmberechtigten Mitgliedern eine positive Bilanz. "Das Krisenthema US-Immobilienmarkt hat uns nicht direkt getroffen", betonte Vorstandsmitglied Gerhard Holbach. Der Volksbank sei es vielmehr gelungen, weitere Marktanteile zu gewinnen. Die Jahresbilanz spiegele "die verbesserte Qualität der Engagements im Kreditbereich und bei den Eigenanlagen wider. Wir sind insgesamt zufrieden und können uns im derzeitigen Umfeld sehen lassen."Vorstandskollege Hans-Werner Philipp hob darüber hinaus die positive "Vor-Ort-Bilanz" der Volksbank hervor. Parallel zu gewährten Investitionskrediten oder Vorsorgeverträgen habe die Bank 2007 zum Beispiel die Arbeit von Vereinen und Projekte mit 60 000 Euro unterstützt. Etliche Mitarbeiter bekleideten zudem ehrenamtliche Ämter. Außerdem sei die Bank natürlich nicht nur Arbeitgeber und Ausbilder, sondern auch Steuerzahler. 2007 seien 458 000 Euro an das Finanzamt überwiesen worden. Abschließend stellte er fest: "Direkter als wir ist keiner - die sich so nennen, sind Distanzbanken."Von den turnusgemäß ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedern wählte die Versammlung Armin Giebel und Wolfgang Schäfer für eine weitere Periode ins Amt. Hugo Becker und Johannes Scholand schieden hingegen aus, Scholand nach 27 Jahren aus persönlichen Gründen und Becker nach 23 Jahren altersbedingt. Gegen Ende der Generalversammlung, die Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Schäfer leitete, referierte Notar Mathias Queck zum Thema "Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung". Extra Jahresbericht 2007: Filialen: 10 inklusive Hauptgeschäftsstelle Mitarbeiterzahl: 49, Kundeneinlagen: 128,9 Mio. Euro, Kredite: 92,3 Mio. Euro, Mitglieder: 3705, Dividende: 6 Prozent, Bilanzgewinn: 396 740 Euro, Bilanzsumme: 152,5 Mio. Euro (urs)