Zum Narzissenfest in Schillingen kommt erstmals eine Königin

Zum Narzissenfest in Schillingen kommt erstmals eine Königin

Die Veranstalter des rheinland-pfälzischen Narzissenfests in Schillingen haben sich für Sonntag, 24. März, etwas Neues einfallen lassen. Bei der siebten Auflage wird erstmals eine Narzissenkönigin gekrönt. Wie gehabt steht aber eine botanische Frühlingsbotin - die schützenswerte wilde Narzisse - im Mittelpunkt des Programms.

Schillingen. "Der Förster hat es mir verprochen. Am Sonntag sind die Narzissen in Topform."
Mit großer Vorfreude schaut Walburga Meyer, die Geschäftsführerin des Vereins Hochwald-Ferienland, auf eine Veranstaltung, die in dieser Form in Rheinland-Pfalz einzigartig ist.
Denn wenn der Frühling beginnt, blüht im Hochwald eine botanische Kostbarkeit. Die Rede ist von der wilden Narzisse, der kleinen Schwester der in vielen Gärten beheimateten Osterglocke. Vor allem im Ruwertal zwischen Mandern und Hentern sind die Narzissen tausendfach mit ihren zartgelben Köpfen in den Wiesen und im lichten Laubwald zu entdecken. Außer im Hochwald ist die wilde Narzisse nur noch im nordrhein-westfälischen Teil der Eifel beheimatet. Um den Menschen dieses beeindruckende Naturschauspiel nahezubringen, wird seit 2006 das Narzissenfest an der Freizeitanlage Schillingen veranstaltet. Zur nunmehr siebten Ausgabe laden die Ortsgemeinde und das Forstrevier Schillingen sowie Hochwald-Ferienland am 25. März ein.
Erstmals werden die Gäste in diesem Jahr von einem gekrönten Haupt begrüßt. Die frisch gekürte Narzissenkönigin Andrea I. heißt die Besucher ab 11 Uhr willkommen und verleiht dem Fest einen besonderen Glanz. Anschließend starten von der Freizeitanlage aus über den ganzen Tag verteilt geführte Exkursionen zu den Narzissenwiesen an der Ruwer. Die Freizeitanlage mit der Spießbratenhalle ist zudem Schauplatz eines attraktiven Rahmenprogramms. Dazu gehört ein Frühlingsmarkt mit 15 Ständen. Ausstellungen und Informationsstände behandeln naturrelevante und freizeitorientierte Themen im Hochwald. Erstmals ist auch ein Falkner dabei.
Weitere Informationen gibt es bei der Tourist-Information Kell, Telefon 06589/1044. ax/red

Mehr von Volksfreund