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Zur Kirmes ein Bus für die Malteser

Zur Kirmes ein Bus für die Malteser

Beim Fest am Kloster Karthaus hatten die Malteser Konz einen besonderen Grund zu feiern.

Konz (mwi) Viele Besucher haben bei strahlendem Sonnenschein den Weg zum Kloster Karthaus gefunden, wohin vier Konzer Vereine - die Kolping-Familie, der Musikverein Concordia, die Karthäuser Sportfischer und die Showtanzgruppe Rainbow - zur traditionellen Karthäuser Kirmes eingeladen hatten.
Bei der Eröffnung sagte der Konzer Bürgermeister Karl-Heinz Frieden: "Es ist einiges passiert. Das Stadtbild in Karthaus hat sich erheblich gewandelt." Das Projekt "Soziale Stadt Karthaus" sei ein großer Gewinn für den Stadtteil und gut investiertes Geld. Am Infostand des Stadtteilbüros konnten sich Besucher über den aktuellen Stand und zukünftige Planungen informieren.
Auch die Malteser Konz hatten Grund zum Feiern. Neben ihren Fahrzeugen für den Katastrophenschutz verfügen sie nun über ein weiteres Auto, das speziell im Bereich der sozialen Dienste eingesetzt wird. Im Rahmen der Kirmes haben Pastor Georg Dehn und Pfarrer Christoph Urban den Bus gemeinsam eingesegnet. Hermann Hurth, Geschäftsführer der Malteser in Konz und zugleich Seniorenbeauftragter der Stadt und Verbandsgemeinde, erklärte: "Der öffentliche Nahverkehr ist in der Verbandsgemeinde Konz nicht so ausgebaut."
Mit Hilfe des rund 30 000 Euro teuren Busses, mitfinanziert von der Lotterie Glücksspirale, sollen beispielsweise ältere Menschen zum Arzt oder zum Seniorennachmittag gebracht werden. Malteser-Geschäftsführer Hurth: "Bisher hatten wir dafür nur VW-Busse, die auch Einsatzfahrzeuge waren und daher nicht immer zur Verfügung standen. Da wird auch schon mal auf Fahrzeuge der Malteser aus Schöndorf oder Föhren zurückgegriffen." Der neue Bus, der neben neuen Sitzen auch über eine elektronisch ausfahrbare Einstiegshilfe verfügt, bietet zudem genügend Stauraum für mehrere Rollstühle.
Joachim Weber, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Konz, sagte: "Die Malteser leisten wichtige Arbeit in der Stadt. Jetzt können sie noch besser auf die Situation von älteren oder behinderten Menschen reagieren."