Zweijährige getötet

SAARBURG. Dramatischer Unfall am frühen Mittwochabend in Saarburg: Bei einem Zusammenstoß zweier PKW auf der Landesstraße (L) 138 kam ein zweijähriges Mädchen aus dem Raum Saarburg ums Leben. Die 39-jährige Mutter wurde schwer verletzt.

Die 39-jährige Frau aus dem Raum Saarburg war gegen 18.40 Uhr auf der L 138 von Saarburg in Richtung Schoden unterwegs gewesen, als sie nach Auskunft der Polizei Saarburg in Höhe der Einfahrt zum Sportboothafen auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geriet. Ihr Fahrzeug, ein Opel Astra, habe sich daraufhin gedreht und sei auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein entgegenkommender Peugeot prallte in die Fahrerseite des Kombis. Dadurch wurde die Frau eingeklemmt. Mitarbeiter der Feuerwehr Saarburg befreiten die Fahrerin mit der Rettungsschere aus ihrem Wagen. Nach einer Erstversorgung durch Notärzte an der Unfallstelle wurde die Frau mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 10" in ein Trierer Krankenhaus geflogen. Sie ist nach Auskunft der Polizei Saarburg schwer verletzt. Ihre zweijährige Tochter, die auf dem Sitz hinter der Fahrerin gesessen hatte, überlebte den schweren Zusammenstoß nicht. Sie starb noch an der Unfallstelle. Die zehnjährige Tochter, die auf dem Beifahrersitz gesessen hatte, habe leichte Verletzungen erlitten und sei im Krankenhaus behandelt worden. Die Fahrerin des entgegenkommenden Fahrzeugs sei ebenfalls leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Den Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen schätzt die Polizei auf rund 20 000 Euro. Die L 138 war zeitweise komplett gesperrt. Im Einsatz waren der Notarzt aus Saarburg, der Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes, ein Krankenwagen sowie die Feuerwehren aus Saarburg, Beurig und Ockfen. Darüber hinaus wurde ein Notfallseelsorger alarmiert. Mit der genauen Ermittlung der Unfallursache ist ein Sachverständiger beauftragt worden. Bernhard Stocky, Rettungsdienstleiter des DRK-Kreisverbandes Trier-Saarburg, war auch einen Tag nach dem Unfall noch geschockt und erklärte gestern dem Trierischen Volksfreund: "Dieser Einsatz war für alle beteiligten Rettungskräfte emotional sehr, sehr schwierig. Selbst gestandene Feuerwehrleute rangen angesichts dieses schrecklichen Unfalls um Fassung."

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