Die Fahrbahn wurde zur Rutschbahn Wasser lief auf die Kreisstraße zwischen Tawern und Onsdorf: Wie das Problem gelöst worden ist

Onsdorf/Tawern · Fast zwei Jahre lang haben sich Auto- und Motorradfahrer über Wasser auf der Kreisstraße 110 zwischen Onsdorf und Tawern geärgert. Das Wasser kam aus dem oberhalb der Straße liegenden Berg und bildete rutschige Bäche in einer Kurve. Nun scheint das Problem gelöst zu sein. Was ist passiert?

 Gefährliche Pfützen in einer Kurve auf der Kreisstraße zwischen Onsdorf und Tawern. Fast zwei Jahre lang war diese Stelle ein potenzieller Gefahrenherd. Jetzt wurde das Wasser wieder in einen Graben und dann in die Kanalisation geleitet.

Gefährliche Pfützen in einer Kurve auf der Kreisstraße zwischen Onsdorf und Tawern. Fast zwei Jahre lang war diese Stelle ein potenzieller Gefahrenherd. Jetzt wurde das Wasser wieder in einen Graben und dann in die Kanalisation geleitet.

Foto: Jürgen Boie

Die Kreisstraße 110 zwischen Onsdorf und Tawern ist nach ihrer Sanierung in den Jahren 2022/23 eine vorzüglich zu befahrende Strecke: glatter Asphalt, gute Markierungen und nicht allzu viel Betrieb. Ein Ärgernis allerdings regte insbesondere Klaus Fuchs aus Onsdorf mächtig auf: Auf Höhe der „Untersten Mausmühle“, rund fünfhundert Meter vor der Ortseinfahrt Tawern, lief an mehreren Stellen Wasser unkontrolliert aus der Straßenböschung – und das ausgerechnet in einer Kurve. Bei niedrigen Temperaturen oder nach heftigen Regenfällen verwandelte sich die Strecke in eine Rutschbahn. Der Landesbetrieb Mobilität hatte deshalb schon Warnschilder mit dem Hinweis „Schleudergefahr“ und Geschwindigkeitsbeschränkungen (30 km/h) aufgestellt.