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Verkehr
Landesbetrieb zählt Autos auf Bundesstraßen bei Konz

FOTO: TV / Klaus Kimmling
Konz-Könen. Hunderte Autofahrer wurden am Dienstag bei Könen angehalten und befragt. volksfreund.de hat nachgefragt, was dahinter steckt.
Christian Kremer

Ich kümmere mich beim Trierischen Volksfreund seit 2010 um die Konzer Ausgabe. Vorher habe ich ein Volontariat in der Redaktion absolviert und in Trier Germanistik, Politik- und Medienwissenschaft studiert. Mir ist es besonders wichtig, im Dialog mit den Lesern zu sein. Wer Anregungen hat kann sich jederzeit an mich wenden.

Wer am Dienstag von Konz in Richtung Saarburg gefahren ist oder auf der B 419 bei Wellen unterwegs war, musste einen unfreiwilligen Zwischenstopp einlegen. Die Polizei hat die Autofahrer angehalten. Dann wurden sie nach ihrem Ziel gefragt und ob sie dienstlich oder privat unterwegs seien. Auf Anfrage beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) erklärt Hans-Michael Bartnick, stellvertretender Leiter des LBM in Trier, dass die Zählstelle Teil einer großen Verkehrsuntersuchung rings um Trier sei. Er verweist auf einen TV -Bericht, in dem sie erwähnt worden sei („Moselaufstieg Trier: Neue Zahlen für alte Projekte“, TV vom 17. September). Die Untersuchung sei eine Grundlage für die Planungen von Ortsumgehungen für Trier-Zewen und Ayl sowie den Moselaufstieg (Westumfahrung Trier). „Der Untersuchungsraum ist entsprechend groß“, sagt Bartnick. Er verlaufe von Grevenmacher (Westen) über Saarburg (Süden) bis nach Hohensonne (Norden) und Schweich (Osten). Die Ergebnisse erwarte der LBM im Juli 2019. Bis dahin wird es weitere Zählstellen geben. Um die Ergebnisse authentisch zu halten und Umfahrungen zu vermeiden, wird laut Bartnick nicht vorab über die Befragungen informiert.