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Recht
Eltern und Ausschuss prüfen Schulweg in Konz-Könen

Konz-Könen. Der Kreisrechtsausschuss hat sich am Mittwochmorgen in Konz-Könen getroffen. Zusammen mit Eltern von Schulkindern aus Könen und Vertretern der Trier-Saarburger Kreisverwaltung ist das Gremium den Schulweg von Könen bis zum Konzer Schulzentrum abgegangen, um ihn auf seine Gefährlichkeit zu prüfen.
Christian Kremer

Ich kümmere mich beim Trierischen Volksfreund seit 2010 um die Konzer Ausgabe. Vorher habe ich ein Volontariat in der Redaktion absolviert und in Trier Germanistik, Politik- und Medienwissenschaft studiert. Mir ist es besonders wichtig, im Dialog mit den Lesern zu sein. Wer Anregungen hat, kann sich jederzeit an mich wenden. Erreichbar bin ich per E-Mail an c.kremer@volksfreund.de

Eine Entscheidung wird wohl nicht vor nächster Woche bekanntgegeben.

Hintergrund des Vor-Ort-Termins ist, dass der Kreis Trier-Saarburg seit diesem Schuljahr nicht mehr für die Kosten für die Schülerfahrkarten von 18 Kindern aus Könen aufkommt. Der Landesrechnungshof hatte den Kreis darauf hingewiesen, dass die Strecke nach Freigabe der Ortsumgehung nicht mehr als gefährlich einzustufen sei. Weil die Entfernung vom Konzer Schulzentrum knapp unter der Grenze von vier Kilometern liege, ab der die Kosten für Bustickets übernommen werden, solle der Kreis nicht mehr für die Fahrkarten der Könener Schüler bezahlen. Mehrere Eltern hatten dagegen geklagt. Aus ihrer Sicht ist die Strecke – vor allem entlang des Gewerbegebiets in Richtung der Saarbrücke – durchaus gefährlich. Ein ausführlicher Bericht folgt in der Freitagsausgabe des Trierischen Volksfreunds.