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Kriminalität
Hakenkreuz an Einkaufszentrum geschmiert

Symbolbild
Symbolbild FOTO: Frank Göbel / TV
Konz. Unbekannte haben laut Polizei an die Wand des Kauflands im Konzer Saar-Mosel-Zentrum ein Hakenkreuz und rechte Parolen geschmiert. Den Mitarbeitern des Supermarkts seien die Schmierereien am Freitag zwischen 17 und 18.30 Uhr aufgefallen, heißt es bei der Polizei. Die Parolen und das Hakenkreuz habe der unbekannte Täter mit einem schwarzen Filzstift an die weißen Gebäudewand in einem Durchgang für Fußgänger zum Haupteingang gemalt. Die Sachbeschädigungen seien am Montag bei der Polizeiwache Konz angezeigt worden. Der Gesamtschaden werde auf 500 Euro beziffert, heißt es.
Christian Kremer

Ich kümmere mich beim Trierischen Volksfreund seit 2010 um die Konzer Ausgabe. Vorher habe ich ein Volontariat in der Redaktion absolviert und in Trier Germanistik, Politik- und Medienwissenschaft studiert. Mir ist es besonders wichtig, im Dialog mit den Lesern zu sein. Wer Anregungen hat, kann sich jederzeit an mich wenden. Erreichbar bin ich per E-Mail an c.kremer@volksfreund.de

Unbekannte haben laut Polizei an die Wand des Kauflands im Konzer Saar-Mosel-Zentrum ein Hakenkreuz und rechte Parolen geschmiert. Den Mitarbeitern des Supermarkts seien die Schmierereien am Freitag zwischen 17 und 18.30 Uhr aufgefallen, heißt es bei der Polizei. Die Parolen und das Hakenkreuz habe der unbekannte Täter mit einem schwarzen Filzstift an die weißen Gebäudewand in einem Durchgang für Fußgänger zum Haupteingang gemalt. Die Sachbeschädigungen seien am Montag bei der Polizeiwache Konz angezeigt worden. Der Gesamtschaden werde auf 500 Euro beziffert, heißt es.

Dieser Vorfall ist nicht der erste dieser Art in Konz. Im September hatten Unbekannte rassistische Parolen mit Filzstift auf neun Bänke am Karthäuser Moselufer geschmiert. Im Dezember waren Hakenkreuze und SS-Runen in ein Hinweisschild zum Waldfriedhof in Roscheid geritzt worden (der TV berichtete). In beiden Fällen seien die Ermittlungen bisher ohne Ergebnis, heißt es auf TV-Anfrage bei der Pressestelle der Polizei in Trier. Die Staatsanwaltschaft kümmere sich um das Verfahren.

Zeugen melden sich bei der Polizei unter Telefon 06581/9155-0 oder 06501/9268-0.