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Interessantes und Amüsantes - und das alles auf Video

Theresa, Amelia und Paula haben es sich in ihrer „Kuschelecke“ gemütlich gemacht. TV-Foto: Rolf Neller
Theresa, Amelia und Paula haben es sich in ihrer „Kuschelecke“ gemütlich gemacht. TV-Foto: Rolf Neller
Tawern. Mit zurzeit 120 Kindern im Alter zwischen zwei und sechs Jahren gehört sie zu den größeren Kindertagesstätten im Bistum Trier, die katholische Kita St. Peter und Paul in Tawern. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür stellte das Erzieherinnenteam die neu erarbeitete Konzeption vor.

Tawern. Es war schon richtig viel Betrieb in den verzweigten Räumen der Kindertagesstätte Tawern: Eltern, Mitglieder des Elternausschusses und des Fördervereins, Bürger und Ehrengäste besichtigten die Räume mit ihren vielfältigen Angeboten, und dazwischen wuselten die Kinder, die stolz den Erwachsenen ihre Kita zeigten.
Anlass war die Präsentation einer von den Erzieherinnen erarbeiteten 50-seitigen Konzeption. "Wenn wir Ihnen heute dieses Schriftwerk vorstellen, so heißt das nicht, dass wir bisher konzeptionslos gearbeitet haben", erläuterte die Leiterin Cäcilia Lauer in ihrer Begrüßung. "Wir haben nur unsere Arbeit und unsere Ziele zusammengefasst als Orientierung und Maßstab für uns alle, ohne zu vergessen, dass dies einer Weiterentwicklung bedarf und somit Veränderungen unterworfen sein wird."
Aufgeteilt sind die Kinder zurzeit in fünf Gruppen, 60 Ganztagesplätze stehen zur Verfügung, wo Kinder von berufstätigen Eltern von 7.30 Uhr bis 17 Uhr betreut werden. Zwei Hauswirt-schaftskräfte sorgen täglich für frisch gekochtes Essen.
Träger der Einrichtung ist die Kita gGmbH und somit das Bistum Trier, Eigentümer des Gebäudes ist die Ortsgemeinde Tawern. "Die steigende Nachfrage und die Erweiterung der Betreuungsangebote machen einen Ausbau notwendig, der etwa 80 000 Euro kosten wird", stellte Ortsbürgermeister Josef Weirich fest.
Nach Grußworten von Pfarrer Jörg Dunsbach, dem ersten Beigeordneten Joachim Weber und den Vorsitzenden Conny Strate (Elternausschuss) und Heike Strobel (Förderverein) kamen auch die Kinder in Form von Videoaufzeichnungen zu Wort. Sie hatten Interessantes und Amüsantes zu ihrer Kita und der Arbeit mit ihren Erzieherinnen zu berichten.
Nach Abschluss des offiziellen Teils konnten die Erwachsenen zusammen mit den Kindern in verschiedenen spielerischen Workshops die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit entdecken. Auch Elternausschuss und Förderverein stellten sich und ihre Arbeit vor und boten Kaffee und Kuchen an, und da das Wetter mitspielte, wurde der Garten zum Spielplatz und Ort der Begegnung. nero